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Schwerer Unfall in der Südeifel: Ein Mensch stirbt bei Frontalzusammenstoß, zwei werden schwer verletzt

FOTO: siko
Ferschweiler/Ernzen/Bitburg.. Zwei Autos sind am Freitagnachmittag auf der B257 bei Ferschweiler nahe Irrel in der Südeifel frontal zusammengestoßen. Drei Menschen wurden dabei in den Fahrzeugen eingeklemmt. Ein Mann verstarb noch an der Unfallstelle. Eileen Blädel

Es sei ein schwerer und schwieriger Einsatz für seine Männer gewesen, sagt Dietmar Fandel, Einsatzleiter und stellvertretender Wehrleiter der Verbandsgemeinde Südeifel. Zwei Autos waren heute gegen 14.20 Uhr auf der B257 in Höhe der Abzweigung Ferschweiler/Ernzen in der Südeifel frontal aufeinander geprallt. Die Ursache ist noch völlig unklar.

Als die Einsatzkräfte am Unfallort ankommen, sind zwei Männer in dem einen Auto eingeklemmt, ein weiterer Mann in dem anderen. Bei dem Fahrer, etwa Mitte 50, wie Fandel schätzt, habe der Rettungsdienst, der ebenso schnell vor Ort war, nur noch den Tod feststellen können. Also tun die Helfer das, was sie in der Situation tun können: Sie machen sich sofort daran, die beiden anderen Menschen aus dem Autowrack zu befreien.

"Wir haben sie zuerst stabilisiert", sagt Fandel. Der Beifahrer sei dann nicht ganz so schwer eingeklemmt gewesen, aber um den Fahrer aus dem Auto zu holen, habe man etwa eine Stunde gebraucht. Als beide Männer schwerverletzt ins Krankenhaus gebracht werden, bergen die Einsatzkräfte auch den toten Körper des dritten Opfers.

Mehr als 40 Feuerwehrmänner sind im Einsatz - aus Irrel, Wolsfeld, Niederweis, Prümzurlay und Minden, auch Kreisfeuerwehrinspekteur Jürgen Larisch, mehrere Notärzte, und Notfall-Seelsorger. Auch ein Gutachter, der zu rekonstruieren versucht, wie es zu dem Unfall gekommen ist, hat seine Arbeit aufgenommen.

Bis zum Abend steht nur fest: Die Bundesstraße ist an der Unfallstelle dreispurig. Und beteiligt am Unfall war noch ein drittes Fahrzeug, das von einem der beiden Autos vor dem Unfall offenbar überholt und dabei gestreift worden war.
Die B257 musste für mehrere Stunden voll gesperrt werden.