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Leserbrief
Stadt muss besser erreichbar sein

Zu unserem Bericht „Eine Stadt, zwei Visionen: Bitburg in schwarz-weiß und in richtig bunt“ (TV vom 5. Januar), in dem wir zwei extreme Szenarien für die künftige Stadtentwicklung Bitburgs ersonnen haben, schreibt dieser Leser:

Die beiden Szenarien zur Stadt-Entwicklung zeigen zwar einige gute Ideen auf, die aber für eine Stadt wie Bitburg eher eine Nummer zu groß sind. Das gilt beispielsweise für die Bit-Galerie, da bereits jetzt viele Geschäfte in der Stadtmitte leerstehen und sich dieses Problem mit dem Einkaufszentrum noch verschärfen würde. Wenn die Innenstadt richtig brummen und Käufer nach Bitburg kommen sollen, müssen auch die Zufahrten zur Stadt richtig ausgebaut sein. Obwohl die A 60 in nur knapp zehn Kilometern Entfernung an Bitburg vorbeiführt, ist die Zufahrt über die B 51 neu das letzte und längste Straßenstück zwischen der A 1 bei Blankenheim und Trier, was am schlechtesten und zudem auch nur zweispurig ausgebaut ist. Die durch Bitburg führenden zwei Bundesstraßen 50 und 267 sind eher innerstädtische „Park&Ride“-Straßen oder besser noch „Such- und Find“-Straßen als richtige Verkehrsachsen, die Bitburg mit dem größeren Umland schnell und unkompliziert verbinden.

 Bevor noch mehr Leerstände in neuen Wohn-/Büro- und Geschäftshäusern gebaut werden, muss zuvor für einen besseren Verkehrsfluss gesorgt werden, damit Kunden und Käufer die Stadt Bitburg leicht und problemlos erreichen.

 Ullrich Papschik, Bitburg