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Soziales
Ein streitbarer Geist: Stefan Hippler kommt nach Bitburg

Stefan Hippler kommt nach Bitburg.
Stefan Hippler kommt nach Bitburg. FOTO: dpa / Monika Skolimowska
Bitburg. (utz) Er ist einer, der den Mund aufmacht. Einer, der auch mal  Widerstände in Kauf nimmt. Einer, der sich unermüdlich für aidskranke Menschen in Südafrika einsetzt: Pfarrer Stefan Hippler. Der aus Bitburg stammende 58-Jährige ist am Donnerstag, 8. November, um  19 Uhr in der Aula der Sankt-Matthias-Schule in Bitburg zu Gast.

Unter dem Titel „Hoffnung am Kap - das andere Südafrika am Beispiel Hope Cape Town. Soziale Arbeit im Kreuzfeuer von Politik und Gangstertum“ berichtet er  über seine soziale Arbeit.

Ein Vortrag, der spannend werden dürfte. Denn Hippler hat sich nicht nur Freunde in Kirchenkreisen gemacht. Der Gründer des Hilfs- und Betreuungsprojekts Hope (Hoffnung) hatte sich mit seiner Forderung, der Papst solle den Gebrauch von Kondomen zulassen,  den Zorn der Deutschen Bischofskonferenz zugezogen. Prompt wurde sein auslaufender Südafrika-Vertrag vom Auslandssekretariat der Bischofskonferenz nicht verlängert. Doch der Trierer Bischof Stephan Ackermann gab Hippler 2009 eine neue Chance. 2014 verlängerte  er dessen Vertrag sogar auf unbestimmte Zeit.

Nach dem Vortrag in der St.-Matthias-Schule überreicht das Alasitas-Team Hippler eine Spende für Hope Cape Town. Das Geld  sei, wie eine Mitarbeiterin von Alasitas (Eine-Welt- und Flüchtlingsinitiative)   berichtet, bei Veranstaltungen und durch Spenden von Kunden im Laden zusammengekommen. Der Kontakt von Alasitas zu Hippler bestehe schon seit Jahren. Nun, da Hippler auf Heimaturlaub sei, habe es endlich mit der lange geplanten gemeinsamen Veranstaltung geklappt, die im Rahmen der Fairen Woche 2018 stattfindet. Der Eintritt ist frei, eine Box für Spenden an Hope Cape Town ist aufgestellt.

Informationen über Hipplers Projekt gibt es unter www.hopecapetown.com