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Bauarbeiten
Beton für eine stabile Böschung

Auw an der Kyll/Idenheim. Die L 2 zwischen Auw an der Kyll und Idenheim ist ab Montag gesperrt. Warum, erfahren Sie hier. Von Ulrike Löhnertz
Ulrike Löhnertz

(utz)  Eine ganz schön teure und für Autofahrer lästige Angelegenheit sind die Hangrutsche an der Strecke der L 2 zwischen Auw an der Kyll und der Abbiegung zur K 30 bei Idenheim. Denn sie verursachen Straßenbauarbeiten, die das Land 315 000 Euro kosten werde und nun zu einer achtwöchigen Sperrung führen. Und die hat es in sich. Denn die Autofahrer müssen während dieser Zeit einen Umweg von zwölf Kilometern in Kauf nehmen. Wer also von Auw an der Kyll nach Idenheim will und wegen der Sperrung nicht auf direktem Wege fahren kann, muss dann über Preist, Speicher, Röhl und Sülm fahren.

So verläuft zumindest die offizielle und ausgeschilderte Umleitung des Landesbetriebs Mobilität (LBM) Gerolstein. Wer über die L 46  aus Richtung Trier kommt und nach Idenheim will,  wird ab der Einmündung L 46/L 43 bei Zemmer über Speicher, Sülm und die K 33 umgeleitet.

Und was wird gemacht? Auf 150 Metern wird die Böschung abgesichert. Und zwar mit einer Methode, die einen denkbar komplizierten und zungenbrecherischen Namen hat – mit dem Hydrozementationsverfahren. Dabei wird das Erdreich mit Baggern und einer mobilen Mischanlage zu einer homogenen Masse aus Erdbeton gemischt. Dieses Vorgehen wird zur Verbreiterung von Fahrbahnen, für Dichtwände, zum Erosionsschutz oder – wie an der Landesstraße 2 – zur Stabilisierung von Böschungen und Hängen genutzt.

Dort soll das Hydrozementationsverfahren dafür sorgen, dass die Hänge nicht mehr rutschen. Und dafür, dass die Strecke langfristig frei ist.