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Treffpunkt Brunnen

Freiwillige Helfer nach dem Endspurt: Viele legten bei der Umgestaltung des Brunnenberichs Hand an. Foto: RWE
Freiwillige Helfer nach dem Endspurt: Viele legten bei der Umgestaltung des Brunnenberichs Hand an. Foto: RWE
Bereits im 18. Jahrhundert wurde die Quelle in Übereisenbach als Viehtränke und Waschplatz genutzt. Doch das gehört schon lange der Vergangenheit an. Nachdem man das Wasser hier nicht mehr brauchte, wurde die Quelle hinter einer Holztür weggesperrt. Für Ortsbürgermeister Albert Theis ein unhaltbarer Zustand. Unterstützt von zahlreichen freiwilligen Helfern legte er den Brunnen wieder frei.

Übereisenbach. (red) Es war ein ordentliches Stück Arbeit, das sich die Freiwilligen da vorgenommen hatten. Rund 30 Meter baufälliges Bruchsteinmauerwerk musste in Trockenbauweise erneuert werden. "Wir haben die neue Mauer in der gleichen Technik und mit dem gleichen Material wie das Original wieder aufgebaut", sagt Ortsbürgermeister Theis. Auch die Quelle selbst wurde mit Bruchsteinen neu eingefasst und auch der komplette Brunnenvorplatz sauber neu verlegt. Ein solides schmiedeeisernes Geländer, das in den nächsten Tagen noch angebracht wird, schützt dann vor ungewollten Unfällen. Damit der Platz wieder wie früher ein beliebter Treffpunkt wird, pflanzten die Bürger zur Verschönerung noch Bäume und Sträucher an."Rund 200 Stunden Arbeit stecken in dem Projekt", sagt der Ortsbürgermeister. Ohne Kosten aber ging es nicht ab. "Die Materialkosten werden sich auf etwa 4500 Euro beziffern", schätzt Albert Theis. Unterstützung kam hier von Stefan Juchmes und seinem Arbeitgeber RWE Rhein-Ruhr. Juchmes hatte die Patenschaft über das Projekt übernommen und dafür 2000 Euro erhalten. Geld, das aus dem Projekt "Aktiv vor Ort" kommt, mit dem der Energieversorger das ehrenamtliche Engagement seiner Mitarbeiter in den Kommunden unterstützt. Dass sich die Mühen gelohnt haben, dessen ist er sich gewiss: "Es gibt bereits viele positive Stimmen zu unserer Arbeit."