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Von Kopf bis Fuß auf Kundschaft eingestellt

Noch wird kräftig gearbeitet: Das Fachmarktzentrum in Irrel soll im Frühjahr 2018 fertig sein. TV-Foto: Uwe Hentschel
Noch wird kräftig gearbeitet: Das Fachmarktzentrum in Irrel soll im Frühjahr 2018 fertig sein. TV-Foto: Uwe Hentschel FOTO: Uwe Hentschel (uhe) ("TV-Upload Hentschel"
IRREL. In Irrel entsteht ein neues Fachmarktzentrum mit Drogerie, Schuh- und Kleidergeschäften. Uwe Hentschel

IRREL Es sind gleich zwei Bauwerke, die derzeit in der Irreler Ortsmitte hochgezogen werden. Südlich des Busbahnhofs entsteht eine neue Wohnanlage und nördlich davon ein Fachmarktzentrum. Der Rohbau des Geschäftsgebäudes steht soweit, für Ende des Monats ist das Richtfest geplant. Investor des Projekts ist die Bitburger Bauträgergesellschaft Faco, die nach eigenen Angaben rund sechs Millionen Euro investiert.
Ein großes Werbeschild am Rande der Baustelle kündigt bereits einen der vier Mieter an: Die Drogeriekette dm zieht mit einer Filiale in das neue Fachmarktzentrum ein. Darüber hinaus werden dort auch die Unternehmen Deichmann, Tacko und Ernsting's Family mit Filialen vertreten sein. "Wir werden das Gebäude März/April 2018 an die Mieter übergeben", sagt Faco-Mitarbeiterin Stefanie Krämer, die das Projekt betreut. Insgesamt, so Krämer, verfüge das neue Fachmarktzentrum über 1850 Quadratmeter Verkaufsfläche. Froh über die Entwicklung auf dem ehemaligen 6200 Quadratmeter großen Wiesengelände am Spitulersberg ist nicht nur Irrels Ortsbürgermeister Heinz Haas, sondern auch Leo Bormann von der T2 Immobilien GmbH.
Das Unternehmen hat bereits fünf Anlagen mit insgesamt 60 Wohnungen in Irrel gebaut und errichtet derzeit auf der Baustelle südlich des Busbahnhofs eine weitere. Bis April 2019 sollen auf dem Gelände des ehemaligen Möbelhauses Lichter in der Prümzurlayer Straße 24 neue Eigentumswohnungen entstehen. Darüber hinaus sind dort auch Räume für Arztpraxen geplant. "Wir haben die Wohnungen bereits so gut wie alle verkauft", sagt Bormann. "Die Nachfrage in Irrel ist definitiv größer als das Angebot", fügt er hinzu. Das liege zum einen an der Nähe zu Luxemburg, zum anderen aber auch an den Geschäften, die es in Irrel bereits gebe und zukünftig geben werde. "Ein Drogeriemarkt wie dm lockt immer", so Bormann.
Woran es in Irrel allerdings noch fehle, sei die verkehrstechnische Infrastruktur, fügt der ehemalige Kreditabteilungsleiter der Irreler Sparkasse hinzu. So werde zwar seitens der privaten Investoren eifrig gebaut, doch warteten alle darauf, dass es endlich mit der Sanierung der Irreler Straßen losgehe. Kommendes Jahr wird das aller Voraussicht nach endlich der Fall sein. Laut Landesbetrieb Mobilität (LBM) Gerolstein ist für 2018 der Ausbau der Hauptstraße (K20) ab der Einfahrt Erlenweg in Richtung Dorfmitte geplant. Gleiches gilt für die Prümzurlayer Straße (L4). Im Rahmen der Gemeinschaftsmaßnahme von Land, Kreis, Südeifelwerke und Ortsgemeinde sollen außer den Straßen auch noch die Gehwege, Wasserleitungen, der Kanal und die Straßenbeleuchtung erneuert werden. In einer Bürgerversammlung, die in absehbarer Zeit stattfinden soll, will der LBM den aktuellen Stand der Ausbauplanung vorstellen.