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Gesundheit
Wegen Medicus: Schnieder schreibt an Jens Spahn

Bitburg-Prüm/Berlin. Jens Spahn hat in den vergangenen Wochen viel Post von Parteikollegen bekommen. Nicht nur die Bitburger CDU hat einen offenen Brief an den Bundesgesundheitsminister geschrieben (der TV berichtete). Auch das Eifeler Bundestagsmitglied Patrick Schnieder hat Ende Juni ein Schreiben verfasst, das Spahn inzwischen vorliegt. Von Christian Altmayer
Christian Altmayer

Auch Schnieder bittet den Bundesminister darum, dass der sich für die Genossenschaft Medicus einzusetzen soll. Dieser gehören 13 Eifeler Ärzte an, die im Eifelkreis ein sogenanntes medizinisches Versorgungszentrum betreiben wollen.

Nur dürfen sie das derzeit noch nicht, weil ein Ausschuss der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz ihnen die Zulassung verwehrt. Der Christdemokrat Schnieder und seine Bitburger Parteikollegen hoffen nun, dass Spahn den Weg frei macht. Denn die Genossenschaft könnte nach ihrer Ansicht, die medizinische Versorgung im Eifelkreis sicherstellen. Die ist derzeit gefährdet, weil sich kaum noch Nachfolger für die vielen Landärzte finden, die in den Ruhestand eintreten. Ob Spahn helfen kann?

Bislang habe sich der Gesundheitsminister jedenfalls noch nicht auf den Brief zurückgemeldet, heißt es von der Pressestelle des Bundestagsabgeordneten.