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Wehren löschen Brand in Gindorfer Wohnhaus

FOTO: Markus Angel
Gindorf/Emmelbaum. Mehr als 80 Feuerwehrleute haben am Freitagabend einen Dachstuhlbrand an einem Wohnhaus in Gindorf gelöscht. Beim Feuer wurde niemand verletzt. Der Schaden am Haus ist jedoch immens Markus Angel

Der Dachstuhl brennt lichterloh. Meterhohe Flammen schlagen in die Höhe. Dieses Bild bietet sich den Feuerwehrleuten, als sie am Freitag gegen 22.30 Uhr an einem Wohnhaus in Gindorf eintreffen. Umgehend wird die Drehleiter der Feuerwehr Bitburg zur Einsatzstelle nachalarmiert. Rund 80 Feuerwehrkräfte verschiedener Wehren sind nach Angaben der Polizei im Einsatz, zudem weitere Rettungskräfte des DRK. Der Alarm ist gegen 22.20 Uhr von dem Hausbewohner, der selbst bei der freiwilligen Feuerwehr ist, umgehend nach Entdeckung des Brandes ausgelöst worden. Die Einsatzkräfte aus Gindorf, Badem, Kyllburg und Bitburg haben bei klirrender Kälte den Brand rasch unter Kontrolle und können einen noch größeren Schaden an dem Gebäude und ein Übergreifen auf das direkt angrenzende Wohnhaus verhindern. Der Einsatz dauert bis nach Mitternacht. Die Bewohner des Hauses werden noch während der Löscharbeiten auf Verdacht einer Rauchgasvergiftung untersucht, bleiben aber nach Angaben von Klaus-Peter Dimmer, Wehrleiter der VG Bitburger Land, unverletzt.Doch das Wohnhaus ist vorerst nicht mehr bewohnbar: Neben dem Dach sind mehrere Räume zerstört. Als Brandursache vermutet die Polizei einen Defekt an einem Kachelofen mit Zuglüftung. Den Schaden schätzt sie auf 50?000 Euro.Mit einem weitaus harmloseren Brand haben es die Wehrleute am Freitag gegen 13.30 Uhr in Emmelbaum bei Neuerburg zu tun. Ein Geräteschuppen steht laut Polizei aus bislang ungeklärter Ursache in Flammen. Feuerwehren aus Emmelbaum und Ammeldingen löschen den Brand. Da sich im Geräteschuppen mehrere Tischlermaschinen befinden, entsteht ein Sachschaden im fünfstelligen Bereich. Erkenntnisse zur Brandursache liegen laut Polizei bisher noch nicht vor. Die Kriminalpolizei habe die Ermittlungen übernommen.

FOTO: Markus Angel