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Zufriedene Mitarbeiter als Motor des Erfolgs

In Begleitung von Peter Laub (Geschäftsführer Cimotec Bitburg, Zweiter von links) und Michael Ringelstein (Beigeordneter der Stadt Bitburg, ganz rechts) nehmen Günther Hegner, Christian Pauly und Andreas Theis von der Volksbank (Erster, Dritter und Fünfter von links) die Auszeichnung von Wolfgang Clement entgegen. Foto: Veranstalter
In Begleitung von Peter Laub (Geschäftsführer Cimotec Bitburg, Zweiter von links) und Michael Ringelstein (Beigeordneter der Stadt Bitburg, ganz rechts) nehmen Günther Hegner, Christian Pauly und Andreas Theis von der Volksbank (Erster, Dritter und Fünfter von links) die Auszeichnung von Wolfgang Clement entgegen. Foto: Veranstalter
Bitburg/Duisburg. Zum vierten Mal in Folge hat die Volksbank Bitburg den Sprung unter die Top 94 des Mittelstands geschafft. Das ist das Ergebnis eines bundesweiten Firmenvergleichs der Universität St. Gallen. In Duisburg ist die Eifeler Genossenschaftsbank als Top-Job-Arbeitgeber ausgezeichnet worden.

Bitburg/Duisburg. "Ah, die Bitburger sind wieder dabei", sagt der ehemalige Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement, Mentor des Top-Job-Wettbewerbs, bei der Preisverleihung im Landschaftspark Duisburg-Nord erfreut und gesellt sich spontan in die Runde der Volksbank Bitburg, die unter anderem durch Vorstand Andreas Theis sowie die Prokuristen Christian Pauly, Günther Hegner und Harald Wirtz sowie die Betriebsratsvorsitzenden Ralf Moos und Ilona Feilen vertreten sind. Die Eifeler Genossenschaftsbanker sind in Duisburg tatsächlich keine Unbekannten.
Sind sie doch beim bundesweiten Firmenvergleich zum vierten Mal in Folge zum Top-Arbeitgeber gekürt worden.
Herzstück der Beurteilung ist eine Mitarbeiterbefragung, die zu zwei Dritteln zählt. Ohne zufriedene Mitarbeiter geht bei Top Job also gar nichts. Zu einem Drittel wird das Personalmanagement bewertet. "Gute Arbeitgeber zeichnen sich durch gute Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten für die Mitarbeiter, eine Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, die Möglichkeit, eigenständig zur arbeiten sowie eine transparente Führung aus", sagt Professor Heike Bruch von der Universität St. Gallen, die den Wettbewerb betreut. Von den mehr als 2000 Firmen kamen rund 200 in die engere Auswahl, 94 Mittelständler erreichten Top-Job-Niveau.
Bei der Volksbank begleiten Hegner und Pauly federführend den Wettbewerb. "Engagierte Mitarbeiter sind das wirkungsvollste Aushängeschild und Basis unseres Erfolgs", sagt Hegner. Nach der Fusion mit der Raiffeisenbank Östliche Südeifel Dudeldorf zählt die Volksbank mehr als 250 Mitarbeiter.
Und die sollen auch kommendes Jahr wieder nach ihrer Zufriedenheit befragt werden. Denn die Volksbank plant die fünfte Teilnahme bei Top Job. Jenseits von Auszeichnung und Preisverleihung geht es dem Genossenschaftsbanker dabei vor allem um eins: "Die Entwicklung des Personalmanagements ist für uns ein Prozess, der nie abgeschlossen ist", sagt Pauly. schoExtra

... Andreas Theis (47), Vorstand der Volksbank Bitburg: Warum beteiligt sich die Volksbank am Top-Job-Wettbewerb? Theis: Wir wollen uns kontinuierlich in unserer Personalarbeit auf Basis des Urteils unserer Mitarbeiter weiterentwickeln und messen. Aus der Analyse der anonymen Mitarbeiterbefragung erhalten wir wichtige Anregungen für unsere Personalarbeit. Zum Beispiel? Theis: Wir haben etwa auf Basis der Mitarbeiterbefragung des Top-Job-Wettbewerbs die Erkenntnis gewonnen, dass wir junge motivierte Mitarbeiter gezielter fördern müssen. Daraufhin haben wir das Programm Perspektiv-Schmiede für unsere Nachwuchskräfte entwickelt. 2011 stand im Zeichen der Fusion mit der Raiffeisenbank Östliche Südeifel Dudeldorf. Ist ein Wettbewerb da nicht eine zusätzliche Belastung? Theis: Wir haben uns mit der Frage, ob wir teilnehmen, bewusst auseinandergesetzt und uns dafür entschieden, weil wir den Wettbewerb samt der Mitarbeiterbefragung als Weg gesehen haben, die Fusion zu begleiten. Eine schöne Bestätigung für uns war, dass wir im Fusionsjahr sogar ein paar Punkte im Vergleich zum Vorjahr gewonnen haben. scho