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Zum Schlafen bliebt keine Zeit

Typische Szene: Beim Schnee-Eifel-Pokal kämpfen die Marschierer gegen Kälte, Wind und Wetter. TV-Foto: Archiv/Agentur Höser
Typische Szene: Beim Schnee-Eifel-Pokal kämpfen die Marschierer gegen Kälte, Wind und Wetter. TV-Foto: Archiv/Agentur Höser
Bitburg/Daun. Soldaten und Reservisten können ihre Orientierungsfähigkeit beim Schnee-Eifel-Pokal erproben. Der Marsch führt quer durch die Eifel über Wald und Flur. Zwei Tage lang geht es darum, mit dem Nötigsten möglichst weit zu kommen.

Bitburg/Daun. Bei Wind und Wetter durch die Landschaft: Das Landeskommando Rheinland-Pfalz veranstaltet zum 32. Mal den Schnee-Eifel-Pokal. Auch in diesem Jahr befindet sich der "Meldekopf", der Startpunkt, am Jugendheim in Bitburg-Mötsch. Dort treten ab dem 27. Februar 25 Mannschaften aus mehreren Nationen gegeneinander an.
International besetzt


Dieses Jahr sind neben den deutschen auch luxemburgische und amerikanische Teams dabei. Davon stammen vier aus der Eifel, sechs kommen aus dem übrigen Bundesgebiet.
Neben den Reservisten nehmen auch vier aktive Soldatengruppen an dem Wettkampf teil. Es sind allerdings auch sechs Gastmannschaften vertreten, die nicht von der Bundeswehr kommen, sondern von THW, Feuerwehr und DRK.
Am Meldekopf erhalten die Mannschaften zunächst ihren Marschauftrag und die Karte. Die Strecke ist in verschiedene Stationen unterteilt. Dort werden ihnen unter anderem Kontrollfragen gestellt, etwa zur Kartenkunde. Die Teams müssen während der beiden Tage ohne Schlaf auskommen. maf
Die Siegerehrung findet am 28. Februar um 18 Uhr am Meldekopf statt. Zuschauer sind willkommen.