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Zurückgeblättert: Was war eigentlich vor zehn Jahren los?

Bleib dir selbst treu: Das lebt Gerd Wanken vor. Hier ein Schnappschuss vom Juni diesen Jahres. TV-Foto: Dagmar Schommer
Bleib dir selbst treu: Das lebt Gerd Wanken vor. Hier ein Schnappschuss vom Juni diesen Jahres. TV-Foto: Dagmar Schommer FOTO: (e_bit )
Bitburg. Der Trierische Volksfreund schaut ein bisschen zurück und erinnert an Kurioses und Spektakuläres, das sich in der Region ereignet hat. Nicolaj Meyer

Bitburg Als man den Schlecker noch beklaute: Eine Angestellte des Schlecker-Marktes in der Trierer Straße in Bitburg stellte am Montagmorgen des 5. Novembers 2007 fest, dass unbekannte Diebe in das Warenhaus eingebrochen waren (der TV berichtete am 7. November 2007). Die Täter hatten nach Polizei-Ermittlungen ein Fenster an der Gebäuderückseite gewaltsam geöffnet und waren in das Gebäude eingestiegen. Aus einem Schrank der Büroräume wurden mehrere Stangen Zigaretten verschiedener Marken gestohlen. Beim Thema Schlecker werden manche nostalgisch. Bis 2008 gab es in Bitburg nicht nur einen, sondern gleich drei Schlecker. Neben Trierer Straße stapelten sich Shampoo, Haargel oder Duschgel außerdem in der Saarstraße und in der Dauner Straße. Zuletzt schloss besagte bestohlene Filiale in der Trierer Straße 2011. Nur ein Jahr später begann die Schließungswelle, die über die Region hinaus rund 25 000 Menschen den Job kostete.
Held vom Haus der Jugend:
Auf seine Jugendlichen hat Gerd Wanken, kürzlich noch für seine Jugendarbeit ausgezeichnet mit der Bitburger Ehrenplakette, noch nie etwas kommen lassen. Insbesondere auf besonders engagierte. "Auf die ist immer Verlass", attestierte der Leiter des Bitburger Hauses der Jugend vor zehn Jahren (der TV berichtete am 8. November). Denn eine 23-köpfige Gruppe hatte im November 2007 ihr Engagement mit der Renovierung des großen Aufenthaltsraumes unter Beweis gestellt.
Damals wurde eine kleine Küche eingebaut, eine große Leinwand für Public Viewing oder zwei Internet-Café-Plätze installiert. Und daran haben auch zehn Jahre später noch Jugendliche Freude.
Mieses Wetter, miese Kirmes:
Schlechtes Wetter vermieste vor zehn Jahren die Bitburger Herbstkirmes: Fast leerer Rummelplatz, ausgefallener Trödelmarkt und ein schwach besuchter verkaufsoffener Sonntag (der TV berichtete am 12. November).
"Schwitzen könnt ihr beim Folklore-Festival. Im November ist es nun mal kalt und nass. Aber dadurch lassen wir uns die Lebensfreude nicht trüben", sagte damals die Kirmesbesucherin Irene Mertes, als sie am Sonntagnachmittag mit ihren beiden Kindern durch die Fußgängerzone marschierte. Georg Sonnier, der den gesamten Bedaplatz als Generalpächter angemietet hatte, zog eine bittere Bilanz: "In diesem Jahr ist die Bitburger Kirmes für alle Schausteller ein Zusatzgeschäft." Sonnier berichtete davon, dass die Standbetreiber nicht einmal das Standgeld eingenommen hatten.