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Bitburger Brauerei stellt neue Flasche vor

Neues Design und im Kasten 1,2 Kilogramm leichter: die neue Bitburger-Premium-Flasche.
Neues Design und im Kasten 1,2 Kilogramm leichter: die neue Bitburger-Premium-Flasche. FOTO: Bitburger Brauerei
Bitburg. Mit der neuen Bierflasche möchte die Bitburger Brauerei ihre Position im Handel ausbauen. Die 0,5-Liter-Flasche mit „schlanker Taille, markanter Schulter“ und dem „Bitte ein Bit“-Relief ist rund 60 Gramm leichter als die „alte Halb-Liter-NRW-Flasche“ und gerade in den Handel gekommen.

(hw) Bei einem Kasten macht das neue Design 1,2 Kilogramm aus. Alle Sorten, vom Pils, zum Alkoholfrei, Radler oder Light, sind nun im neuen Outfit erhältlich.

Rund ein Jahr lang habe es von den ersten Plänen bis zum ersten Auftritt der Flasche gedauert. Die Brauerei ließ sogar sieben unterschiedliche Prototypen anfertigen, die dann verschiedenen Käufergruppen vorgesetzt wurde.

Das Rennen machte eindeutig die neue „Premium-Flasche“, wie Bit-Chef Peter Rikowski erklärt. Man wolle dem Kunden mit der neuen Flasche ‚Genuss in seiner schönsten Form’ präsentieren. Rund 300.000 Flaschen stellt deshalb die Glashütte Saint-Gobain-Oberland (Essen) in den letzten Wochen täglich her. Etwa 20 Millionen sind bereits produziert, insgesamt werden rund 50 Millionen Flaschen von der Bitburger Brauerei auf den Markt gebracht.

Im Handel sei die Halb-Liter-Flasche von größter Bedeutung. 60 Prozent werden in der Bierbranche in diesem Segment umgesetzt, bei der Bitburger erreichen die Stubbi-Flasche und die Halb-Liter-Flasche zusammen sogar 80 Prozent. Mit dem besonderen Design hofft die Brauerei bei den Verbrauchern anzukommen.

Bis Ende des Jahres sollen dann alle alten sogenannten „NRW-Flaschen“ bei Bitburger aussortiert und durch die neuen Flaschen ersetzt sein. Rückenwind durch die neue Flasche kann Bitburger durchaus gebrauchen. Zwar hat Bitburger den Marktanteil auf 6,2 Prozent (zuvor 6 Prozent) dank der Fußball-EM gesteigert, dennoch sei der Gesamtabsatz im ersten Halbjahr um zwei Prozent geschrumpft. Mit einer Preiserhöhung müssen die Bierfreunde in diesem Jahr trotz höherer Rohstoffepreise laut Bitburger aber nicht rechnen.