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Brandschutz im Neuerburger Rathaus katastrophal

Schlecht steht es um den Brandschutzim Rathaus Neuerburg.
Schlecht steht es um den Brandschutzim Rathaus Neuerburg. FOTO: Archiv
Neuerburg. Deutliche Worte vom Kreis-Brandschutzbeauftragten Guido Plischek am Donnerstagabend bei der Sitzung des VG-Rats in Neuerburg: Um den Brandschutz sei es im Verwaltungsgebäude so schlecht bestellt, eigentlich sei ein weiteres Arbeiten in dem Gebäude nicht zulässig.

(neb) „Es geht hier um die Sicherheit der Mitarbeiter“, appellierte Guido Plischek, der feuerwehrtechnische Beauftragte des Kreises Bitburg-Prüm, an den Rat. Es gebe keine vernünftigen Rettungswege, bis vor kurzem ließ sich kein einziges Fenster im Gebäude öffnen. „Im Brandfall wären alle gefangen.“

Auf den Fluren lagerte bis vor kurzem leicht entflammbares Material – Papier, Kopierer, Drucker, Schränke und ähnliches. In einem Sofortmaßnahmen-Plan mussten in der Verwaltung die Flure entrümpelt, ein Fenster pro Raum wieder geöffnet und Rauchmelder geöffnet werden.

Doch damit nicht genug: Jetzt müssen zeitnah Brandschutz-Türen eingebaut, das offene Treppenhaus von den Fluren abgetrennt werden. Innerhalb von fünf Wochen muss die VG-Verwaltung die Aufträge für die Maßnahmen vergeben haben. Einstimmig gab der Rat der Verwaltung für die Auftragsvergabe grünes Licht. Wie teuer die Maßnahmen werden, wurde gestern im Öffentlichen Teil der Sitzung nicht besprochen.