1,9 Millionen Euro für Forschung an der Hochschule Trier

Bildung : 1,9 Millionen Euro für die Stärkung der Forschung an der Hochschule Trier

Die Hochschule Trier erhält vom Land bis 2023 eine finanzielle Unterstützung von insgesamt rund 1,9 Millionen Euro, um die angewandte Forschung an der Hochschule weiter zu stärken. Die entsprechende Zielvereinbarung Wissenschaftsminister Konrad Wolf bei einem Besuch in der Außenstelle Birkenfeld der Hochschule Trier unterzeichnet.

Er erhielt dort auch spannende Einblicke in laufende Forschungsprojekte der Einrichtung.

Die Profilbildung der rheinland-pfälzischen Hochschulen in der Forschung zu stärken und zukunftsfähige fachliche Schwerpunkte gezielt zu fördern – das sind nach Aussage von Wolf die Hauptziele, die das Wissenschaftsministerium mit der Forschungsinitiative Rheinland-Pfalz verfolgt. Seit 2010 unterstützt das Ministerium mit dieser Förderung neben den staatlichen Universitäten auch die Fachhochschulen in der Weiterentwicklung von profilbildenden Forschungsbereichen. Die Unterzeichnung der Zielvereinbarung durch Wissenschaftsminister Konrad Wolf und die Vizepräsidentin für Forschung und Technologietransfer der Hochschule, Gisela Sparmann, sichert der Hochschule Trier die erhoffte finanzielle Unterstützung.

„Die Hochschule Trier hat sich in den letzten Jahren enorm entwickelt und ihr Forschungsprofil weiter geschärft. Stabile Drittmittelennahmen von in der Regel über acht Millionen Euro jährlich sind ein Beleg dafür, dass an der Hochschule sehr erfolgreich angewandte Forschung betrieben wird“, lobte Minister Wolf. „Damit ist die Hochschule seit vielen Jahren die drittmittelstärkste Fachhochschule in Rheinland-Pfalz.“

Die Forschungsinitiative sei gemeinsam mit den Hochschulen weiterentwickelt worden. Die Hochschulen haben demnach die Möglichkeit, Mittel zur Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses in einem Nachwuchsfonds zu konzentrieren. „Das erhöht die Planungssicherheit.“

Beim Besuch am Umwelt-Campus der Hochschule in Birkenfeld überzeugte sich der Minister Wolf von der facettenreichen Forschung machen, die in den vergangenen Jahren aufgebaut wurde: In den drei Profilbereichen Angewandtes Stoffstrommanagement, Intelligente Technologien für Nachhaltige Entwicklung und Life Sciences – darunter werden die Medizin-, Pharma- und Biotechnologie zusammengefasst – präsentierten Forscherinnen und Forscher Ergebnisse, Forschungsmethoden und Exponate ihrer laufenden Projekte.

Die Forschungsinitiative stärkt bis 2023 die Forschungsfähigkeit der Hochschule in diesen Profilbereichen und somit die Wettbewerbsfähigkeit bei der Einwerbung von Drittmittel auf nationaler und internationaler Ebene. Auch werden nationale und internationale Forschungskooperation ausgebaut. Da die Ausbildung von Doktorandinnen und Doktoranden die wesentliche Basis für den wissenschaftlichen Nachwuchs darstellt, unterstreicht die Auflegung eines Nachwuchsfonds das besondere Augenmerk auf die Förderung von kooperativen Promotionen.

„Die Hochschule Trier ist eine forschungsstarke und mit der Wirtschaft und Gesellschaft vernetzte Hochschule für angewandte Wissenschaften. Wir freuen uns, dass uns die Forschungsinitiative in den kommenden fünf Jahren dabei unterstützt, unsere Profilbereiche weiter auszubauen und Potentiale in zukunftsfähigen Forschungsfeldern zu heben“, resümierte Vizepräsidentin Sparmann. „Ein Beispiel dafür ist die Anwendung von Methoden der künstlichen Intelligenz zur Verbesserung von Ressourcen- und Energieeffizienz in Bereichen wie Produktion und Klimaschutz – ein Bereich, der rasant an Bedeutung zunimmt.“.

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