Benni Beimer aus der Lindenstraße an Uni Trier: Moritz Sachs studierte Jura

Kostenpflichtiger Inhalt: TV-Archiv : Lindenstraßen-Star studierte an der Uni Trier

Der letzte Drehtag der Fernsehserie „Lindenstraße“ weckt viele Erinnerungen bei Fans und Zuschauern, die teilweise mit der Serie groß geworden sind. Ein Artikel aus dem TV-Archiv erinnert an einen der Stars, der in Trier studiert hat.

Aus dem Trierischen Volksfreund im Jahr 1999:

Klaus Beimer aus der Fernsehserie "Lindenstraße" studiert seit diesem Semester an der Universität Trier. Der 22-jährige Schauspieler Moritz Sachs will seinen Eltern folgen und Jurist werden. Ganz freiwillig ist Moritz Sachs aber nicht nach Trier gekommen. Er wurde von der Zentralen Vergabestelle für Studienplätze zum Jura-Studium nach Trier "geschickt". Zwar wäre er lieber nach Köln oder Düsseldorf gegangen, aber: "Trier gefällt mir ganz gut." Für die Dreharbeiten zur "Lindenstraße" müsse er immer nach Köln pendeln. "Mit einem Abitur-Durchschnitt von 2,8 kann ich mir meinen Studienort leider nicht aussuchen", sagt der Schauspieler.

Er lebt in einer kleinen WG in der Nähe der Porta Nigra, zusammen mit einer Studentin, die er in Trier kennen gelernt hat. Aber die Flamme seines Herzens ist in Köln geblieben: "Ich bin seit zwei Jahren fest liiert. Daran wird sich auch so bald nichts ändern", sagt Sachs. Schon allein deshalb wolle er oft nach Köln.

Bedenken, dass die Doppelbelastung von Beruf und Studium sich nachteilig auswirken könnte, hat Moritz Sachs nicht. Gerade an der Uni Trier könne man Jura gut nachlesen. Außerdem wolle er sein Studium ernster nehmen als seine Fernseh-Rolle: "Klaus Beimer studiert Soziologie und Kunstgeschichte, geht aber kaum hin."

An der Universität erkennen ihn die meisten Leute schnell, sprechen ihn an, bitten um ein Autogramm. Dem Schauspieler macht der Rummel um seine Person nicht viel aus. Schließlich sei er den Tumult ja seit seiner Kindheit gewohnt: "Das gehört nun mal zum Job."

Gleich zu seiner ersten Vorlesung ist Moritz Sachs zu spät gekommen: "Ich hatte das Vorlesungsverzeichnis vom letzten Jahr aus dem Internet", erklärt er seine Verspätung.

Er hofft, das ihm niemand sein Missgeschick krumm nimmt. Schließlich warteten über 500 Studierende und der Professor im vollbesetzten Auditorium Maximum, dem größten Hörsaal der Universität. Trotz der Verspätung hatte Moritz Sachs auch noch ein positives Erlebnis in der ersten Semester-Woche: "Die Vorlesung in Zivilrecht heute morgen um zehn Uhr ist ausgefallen."