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Gesichter des Studiums 

50 Jahre Uni Trier : Gesichter des Studiums 

Fast 13 000 junge Menschen aus dem Raum Trier, anderen Regionen Deutschlands und der ganzen Welt studieren an der Universität Trier. Der Anteil internationaler Studierender liegt bei etwa zehn Prozent. Hier kommen einige von ihnen zu Wort. 

Jessica Duncker, Bachelorstudentin (Politikwissenschaft, Spanisch und Deutsch als Fremdsprache): „Ich komme aus Kolumbien und habe erst hier richtig Deutsch gelernt. Beim Projekt „Studienbrücke“ an der Universität Trier helfe ich Geflüchteten, sich auf ein Studium in Deutschland vorzubereiten. Da mir das viel Spaß macht, habe ich mich dazu entschieden, neben Politikwissenschaft und Spanisch auch noch Deutsch als Fremdsprache zu studieren. Wenn ich einmal Probleme zum Beispiel mit einer Hausarbeit habe, kann ich immer bei meinen Dozenten nachfragen. Mir gefällt die familiäre Atmosphäre hier: Ich höre von Freunden, dass es an anderen Universitäten schwer ist, einen Termin bei Professoren zu bekommen. Man kommt in Trier auch schnell mit deutschen und anderen internationalen Studierenden ins Gespräch, beispielsweise bei den Sprachabenden des internationalen Zentrums.“

Foto: Uni Trier

Ariana Demiri, Bachelorstudentin (Wirtschaftsinformatik): „An meinem Fach Wirtschaftsinformatik gefällt mir sehr gut, dass die Kurse die unterschiedlichsten Themen an der Schnittstelle zwischen BWL und Informatik behandeln. Uns wird das relevante Wissen vermittelt, das in Zeiten der Digitalisierung notwendig ist. Spannend finde ich, dass wir auch Einblick in aktuelle Forschungsprojekte bekommen. Als Mentorin des Ada-Lovelace-Projekts an der Universität Trier möchte ich junge Frauen für MINT-Themen begeistern, ihnen als Vorbild dienen und sie auf ihren individuellen Wegen in einer noch männerdominierten Branche unterstützen! Ich würde gerne später in der Forschung und Lehre arbeiten und die nächste Generation von Studierenden auf die Aufgaben von morgen vorbereiten.“

Foto: Uni Trier

Fabian Veit, Bachelorstudent (Medienwissenschaft): „Ich komme ursprünglich aus Ulm und bin eher durch Zufall in Trier gelandet. Ich hatte mir mehrere Unis angeschaut, aber schon nach meinem ersten Besuch war ich von der Stadt und dem Campus begeistert. Ich nutze gerne das Kultur- und Freizeitangebot – viele sind durch das Kultursemesterticket kostenlos – und genieße es, auf dem Campus immer wieder Freunde und Bekannte zu treffen. Nach den Lockerungen der Corona-Beschränkungen habe ich erst gemerkt, wie sehr ich spontane Begegnungen auf dem Campus und das Arbeiten in der Unibibliothek vermisst habe. Im Studium der Medienwissenschaft forschen wir auch zu aktuellen Themen, wie beispielsweise zur Mediennutzung während der Corona-Pandemie. Das ist wirklich spannend! Schön ist auch, dass zu meinem Studium nicht nur Theorie, sondern auch praktische Übungen gehören, in denen wir beispielsweise Videos produzieren oder journalistische Texte schreiben.“

Foto: Uni Trier

Rudy Bernard Cruz, Student der Rechtswissenschaft (Staatsexamen): „Die Uni Trier bietet im Jura-Studium eine fachspezifische Fremdsprachenausbildung, bei der man auch ausländisches Recht kennenlernen kann. Das war neben dem guten Ruf des Fachbereichs für mich ein Grund für Trier. Viele Absolventinnen und Absolventen arbeiten in bedeutenden Positionen – auch das spricht Bände. Obwohl wir ein großes Fach sind, geht man als Studierender nicht in der Masse unter. Ich arbeite schon seit mehreren Jahren im Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) mit. Dabei kann ich einiges Wissen aus dem Studium praktisch anwenden, wovon ich wiederum im Studium profitiere. Die Arbeit im AStA ermöglicht mir immer wieder einen Blick über den eigenen Horizont hinaus. Aber auch im Studium wird einem dieser Blick über den eigenen Tellerrand vermittelt.“

Foto: Uni Trier

Johannes Weier, Masterstudent (Erziehungswissenschaft): „Durch meinen Bundesfreiwilligendienst bei der Lebenshilfe habe ich gemerkt, dass ich gerne ein Fach im sozialen Bereich studieren möchte. An meinem Studium an der Uni Trier gefällt mir, dass wir gerade im Master recht frei sind, was die Wahl der Seminare und damit Themenschwerpunkte angeht. Neben dem Studium bin ich Übungsleiter für Handball im uniSPORT. Dabei sind auch Soft Skills gefragt, die ich später sicher im Beruf brauche. Ich könnte mir eine Stelle im außerschulischen Bildungsbereich gut vorstellen, die auch mit Sport zu tun hat. In der vorlesungsfreien Zeit habe ich schon bei mehreren Sportfreizeiten für Kinder und Jugendliche mitgearbeitet. Vermutlich schreibe ich demnächst meine Masterarbeit über Sozialpädagogik und Sport.“

Foto: Uni Trier
Foto: Uni Trier

Jaqueline Hoffmann, Masterstudentin (Environmental Sciences und Angewandte Geoinformatik): „Nach meinem Bachelor in Umweltgeowissenschaften bin ich gerne auch für den Master an der Universität Trier geblieben. Das hatte für mich unter anderem den Vorteil, dass ich, während ich noch im Bachelor eingeschrieben war, bereits Lehrveranstaltungen des Masters besuchen konnte. Außerdem gefällt mir die interdisziplinäre sowie internationale Ausrichtung der Studiengänge im Fachbereich Raum- und Umweltwissenschaften. Man hat die Möglichkeit, sich mit Menschen aus der ganzen Welt auszutauschen. Eigentlich konnte ich mir nie wirklich vorstellen, nach dem Studium in die Forschung zu gehen. Durch die vielen Einblicke im Masterstudium ist das aber durchaus eine Option für mich geworden.“