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Hochschule Trier trotzt der bundesweiten Abnahme von Studienanfängern

Hochschulen : 5,5 Prozent mehr Studierende im ersten Semester gezählt

Die Hochschule Trier trotzt dem bundesweiten Trend.

Das Statistische Bundesamt hat bekanntgegeben, dass 488 600 Menschen im Studienjahr 2020 (Sommersemester 2020 und Wintersemester 2020/21) erstmals ein Studium an einer deutschen Hochschule aufgenommen haben. Das sind rund vier Prozent weniger als im Studienjahr 2019 (minus 20 100). Damit ist die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger an deutschen Hochschulen zum dritten Mal in Folge gesunken.

Die Hochschule Trier behauptet sich gegen diesen Trend und hat mit circa 1100 Studienanfängerinnen und -anfängern einen Zuwachs um 5,5 Prozent erreicht. Gezählt wurden erste Hochschulsemester, also Studierende, die zuvor noch kein Studium in Deutschland begonnen haben. Nimmt man die ersten Fachsemester als Grundlage – dies sind beispielsweise auch Menschen, die ihren Studiengang gewechselt haben – sind es sogar rund 1600 Studienanfängerinnen und -anfänger.

Dies sei bemerkenswert, teilt die Hochschule mit. Denn bundesweit habe es gerade in vielen Disziplinen, die auch an der Hochschule stark vertreten sind, eine deutliche Abnahme von bis zu 14 Prozent gegeben (Elektrotechnik und Informationstechnik).

Zu diesem Erfolg habe sicher die klare und frühzeitige Festlegung eines frühen Vorlesungsstarts Ende September beigetragen. So wurden je nach Fachbereich 20 bis 50 Prozent der Präsenzveranstaltungen nicht nur geplant, sondern auch fünf Wochen lang tatsächlich umgesetzt. Dabei lag ein besonderes Augenmerk auf den ersten und zweiten Semestern für Bachelor und Master. „So sind unsere Erstsemesterstudierenden gut in ihr Studium gestartet und waren auch gut vorbereitet für die ab November notwendige, vorwiegend digitale Lehre und Fernlehre“, sagt Prof. Marc Regier, Vizepräsident für Studium und Lehre, und freut sich über den Zuwachs.