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Hochschulen planen bereits neu für das Wintersemester

Hochschulen : Hochschulen planen bereits neu für den Winter

Der digitale Start in das Sommersemester war auch zentrales Thema bei der Telefonkonferenz der Präsidenten der rheinland-pfälzischen Hochschulen mit Wissenschaftsminister Konrad Wolf. Lediglich mündliche Prüfungen und Praxisveranstaltungen, die spezielle Labor- oder Arbeitsräume erfordern, können demnach in Ausnahmefällen und unter besonderen Hygiene- und Schutzmaßnahmen ab Anfang Mai wieder in Präsenz durchgeführt werden.

 „In den vergangenen Wochen haben die Universitäten und Hochschulen eine herausragende Arbeit geleistet, um gemeinsam mit dem Virtuellen Campus Rheinland-Pfalz die Voraussetzungen für das digitale Lehrangebot zu schaffen“, lobte Wissenschaftsminister Wolf. Vorsitzender der Landeshochschulpräsidentenkonferenz ist derzeit der Trierer Unipräsident Michael Jäckel. „Irgendwann werden wir diese Sondersituation in Bildbänden über das Jahr 2020 bestaunen dürfen“, glaubt der Soziologe. „Aber jetzt ist die Zeit für die Entwicklung digitaler Architekturen, jetzt ist nicht mehr von digitalen Verlierern und Gewinnern die Rede, sondern in gewisser Weise auch digitale Solidarität gefragt. Wir werden dabei auch erleben, was uns die analoge Lehre bedeutet, aber auch häufiger erkennen, was digital durchaus gut geht.“

Absehbar ist schon jetzt: Die weiterhin restriktiven Vorgaben wegen des Coronavirus auch an den Hochschulen werden Auswirkungen bis weit in das zweite Halbjahr haben. Die Termine für das Bewerbungs- und Zulassungsverfahren für grundständige Studiengänge für das Wintersemester 2020/2021 werden deshalb angepasst. Details dazu würden durch die Hochschulen baldmöglichst bekanntgegeben, heißt es in einer Pressemitteilung des Bildungsministeriums.

Für Studiengänge, bei denen die Zulassung über das bundesweite Dialogorientierte Serviceverfahren (DoSV) erfolgt, soll der Vorlesungsbeginn für Studienanfänger voraussichtlich auf den 2. November festgelegt werden.