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„Studienbrücke“bereitet auf ein Studium in Deutschland vor

Universität Trier : „Studienbrücke“ bereitet auf ein Studium in Deutschland vor

Im April startet an der Universität Trier ein neuer Kurs der „Studienbrücke“. Das kostenfreie Programm bereitet Geflüchtete, Menschen mit Migrationshintergrund und Studierende aus dem Ausland auf ein Studium in Deutschland vor.

Den Studienvorbereitungskurs „Studienbrücke“ der Universität Trier haben seit 2016 über 200 Geflüchtete durchlaufen. Über 110 von ihnen studieren jetzt an einer Hochschule in Deutschland. Andere Absolventinnen und Absolventen bereiten sich gerade auf ihr Studium vor oder sind in einer Ausbildung. Die Universität Trier bietet das erfolgreiche Programm wieder an, das am 1. April startet. Nicht nur Geflüchtete, auch Menschen mit Migrationshintergrund und ausländische Studierende können teilnehmen.

Das Programm der „Studienbrücke“ unterstützt die Teilnehmenden dabei, sich auf die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) vorzubereiten. 24 Unterrichtsstunden pro Woche umfasst der Kurs und geht bis 30. September. Hauptbestandteil des Programms sind zwölf Stunden Deutschunterricht in der Woche. Darüber hinaus sind ein individuelle Lernberatung und ein Schreibtraining Bestandteil des Kurses. Neben den sprachlichen Fähigkeiten werden aber auch Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt, die in einem Studium gewinnbringend sind.

Im so genannten Projektseminar der „Studienbrücke“ lernen die Teilnehmenden unter anderem Recherchieren, Präsentieren und Diskutieren. In den letzten Kursen haben sie einen kleinen Blog auf der Website der Uni Trier begonnen. In unregelmäßigen Abständen erscheinen dort Blogposts, in denen die angehenden Studierenden von ihren Erlebnissen und Erkenntnissen berichten.

Aida Youness studiert seit diesem Semester an der Universität Trier BWL im Bachelor. Sie empfiehlt die „Studienbrücke“ gern weiter, weil sie ihre Fähigkeiten dadurch stark verbessert hat: „Es ist ein sehr interessantes und abwechslungsreiches Programm. Man wird auf das Studium optimal vorbereitet. Außerdem sind die Lehrkräfte super freundlich und nett. Das findet auch Hani Abo Kheir, der im Master Germanistik studiert: „Ich möchte gern das Programm weiterempfehlen, weil man sich nicht nur gut auf die DSH-Prüfung vorbereiten kann, sondern jede Menge für den Alltag lernt.“

Bewerbungen sind bis zum 12. März möglich. Auch während der Coronapandemie steht für die Programmleitung eine gute persönliche Betreuung der Teilnehmenden im Vordergrund. Der Kurs erfolgt über eine Videokonferenzsoftware online und ortsunabhängig. Persönliche Gespräche können mit Abstand und Schutzvorkehrungen stattfinden.

Das Programm wird gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz sowie vom Deutschen Akademischen Austauschdienst.

Teilnahmevoraussetzungen: Sprachniveau C1 und Hochschulzugangsberechtigung Es werden keine Teilnahmegebühren erhoben. Weitere Informationen: www.ffs.uni-trier.de