Uni Trier bekommt acht zusätzliche Professuren

Bildung : Uni Trier bekommt acht zusätzliche Professuren

Nach der deutlichen personellen Aufstockung im Bereich Pflegewissenschaften gibt es an der Universität Trier erneuten Grund zur Freude. Bund und Land spendieren acht zusätzliche Professuren. Die Nachwuchswissenschaftler sollen in allen Fachbereichen eingesetzt werden.

Es geht darum, Karrierewege in der Wissenschaft planbarer und transparenter machen. Das ist Ziel des Tenure-Track-Programms von Bund und Ländern. Durch eine solche Professur erhalten Nachwuchswissenschaftler nach einer Bewährungsphase eine unbefristete Professur. Insgesamt acht Millionen Euro ist diese Förderung für die Uni Trier wert. „Wir sehen uns durch die Entscheidung des Auswahlgremiums in unserer Strategie zur Förderung von Nachwuchswissenschaftlern bestätigt“, sagt Präsident Michael Jäckel.

Die zukünftigen acht Tenure-Track-Professuren sollen an allen Fachbereichen der Universität Trier angesiedelt werden – sowohl in größeren wie in kleineren Fächern. Jäckel: „Wir wollen dadurch unser Profil innerhalb unserer klassischen Fächer ebenso schärfen, wie der Nachfrage nach Querschnittsfunktionen nachkommen.“ Für einen Zeitraum von bis zu acht Jahren kommt es in den jeweiligen Fächern durch die Tenure-Track-Professuren zu einer personellen Verstärkung. Die acht Planstellen sollen in den kommenden Jahren nach und nach besetzt werden. Das Tenure-Track-Programm läuft bis 2032.

Mit Konzepten für die Entwicklung ihres wissenschaftlichen Personals hatten sich Universitäten und Hochschulen aus ganz Deutschland für das Förderprogramm beworben. Die Universität Trier gehört nun zu den 57 Hochschulen, die in der zweiten Bewilligungsrunde gefördert werden. Insgesamt wurden in dieser Bewerbungsrunde 31 dieser Professuren an Universitäten und Hochschulen in Rheinland-Pfalz bewilligt.

Wissenschaftsminister Konrad Wolf bezeichnete die Entscheidung als guten Tag für Rheinland-Pfalz. „Ich bin überzeugt, dass die bewilligten Tenure-Track-Professuren für eine frühzeitige Bindung des wissenschaftlichen Nachwuchses an die Universität sorgen und damit das Lehr- und Forschungsprofil unserer Universitäten nachhaltig stärken.“

Die Uni Trier hatte sich mit dem Zentrum für Nachwuchsförderung (Zena) um das Förderprogramm beworben. Es bündelt die Bemühungen an der Universität Trier, Post-Doktoranden und Juniorprofessoren bei ihrer Karriere zu unterstützen. Zu den Angeboten von Zena gehören zum Beispiel ein Mentoring-Programm und Workshops. Gleichzeitig ist der Universität Trier die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein wichtiges Anliegen. Sie ist durch das „audit familiengerechte hochschule“ zertifiziert.

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