Verkehr Das ärgert Luxemburg-Pendler: Was kostet die Fahrt zur Arbeit?

Trier · Viele Grenzgänger aus der Region sind sauer, weil sie noch immer nicht wissen, wie viel sie in Zukunft für Bus und Bahn zahlen müssen. Dass es auch anders geht, beweist das Beispiel Belgien.

 Ab dem 15. Dezember gibt es zwischen Wittlich und Luxemburg stündlich zwei Zugverbindungen.

Ab dem 15. Dezember gibt es zwischen Wittlich und Luxemburg stündlich zwei Zugverbindungen.

Foto: Luxemburger Tageblatt/g_luxemb <g_luxemb2@volksfreund.de>

Viele Luxemburg-Pendler, die mit Bus und Bahn zur Arbeit über die Grenze fahren, sind sauer. Noch immer wissen sie nicht, wie viel sie ab kommendem März für ihr Ticket bezahlen müssen. Dann ist der Nahverkehr im Nachbarland kostenlos. In Bus, Tram oder Zug sind dann – außer in der 1. Klasse – keine Tickets mehr notwendig, das Zeigen des Ausweises reicht. Doch bis zur Grenze müssen die Pendler zahlen. Wie viel ist aber eben weiterhin unklar. Erst Ende November würden die neuen, ab März geltenden Tarife für Pendler feststehen, sagt die Geschäftsführerin des Verkehrsverbunds Region Trier (VRT), Barbara Schwarz. Noch immer sei man im Gespräch mit dem luxemburgischen Verkehrsministerium, sowie den beiden Bahn-Gesellschaften und dem für den hiesigen Schienennahverkehr zuständigen Zweckverband SPNV Nord. „Es gibt viele Dinge zu besprechen und zu bedenken“, sagt Schwarz. Man sei durch „den knappen Zeitplan Luxemburgs unter Druck geraten“.