Das Federvieh und die Feuerwehr

Wittlich · „Freilaufendes Federvieh vermisst“ – meldet die Wittlicher Feuerwehr. Um den Raben im Kamin oder den verletzen Graureiher, für die die freiwilligen Helfer im Auftrag „Tierrettung“ in diesem Jahr schon unterwegs waren, geht es nicht. Sondern um ein Blässhuhn.

 Blässhuhn

Blässhuhn

Foto: Polizei Wittlich

Das hatte sich im Frühjahr auf dem Teich des Feuerwehrgeländes zu den beiden künstlichen Enten gesellt. Und das Tier wurde unternehmenslustiger. Laut Feuerwehr watschelte es nicht nur auf deren Hof herum, sondern eroberte das ganze Industriegebiet .

Die in der Tierrettung erfahrenen Wehrleute überlegten daraufhin, wie sie „ihr“ Blässhuhn vor Gefahren schützen könnten. Kurzerhand wurde ein altes Warnschild extra für das Federvieh umgestaltet.

Am Dienstagabend war es fertig und sollte an der Einfahrt zur Feuerwache aufgestellt werden. Ob das Federvieh, das womöglich incognito bei der Wehr verweilte, eine Enttarnung befürchtete, ist unklar: Jedenfalls ist es just jetzt verschwunden.

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