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Soziales
Aus der Vulkaneifel in die große weite Welt

Sie wären gut geeignet für den neuen Freiwilligendienst: Vom Natur- und Geopark Vulkaneifel ausgebildete Junior Ranger mit ihren Ausbildern Achim Herf und Birger Führ sowie Irene Sartoris.
Sie wären gut geeignet für den neuen Freiwilligendienst: Vom Natur- und Geopark Vulkaneifel ausgebildete Junior Ranger mit ihren Ausbildern Achim Herf und Birger Führ sowie Irene Sartoris. FOTO: TV / Natur- und Geopark Vulkaneifel
Daun/Gerolstein. Junge Leute von 18 bis 26 Jahren aus der Region werden für den Einsatz in Unesco-Stätten gesucht.

(red) Freiwillige können sich seit dem 1. Oktober für „naturweit“ bewerben, den neuen internationalen Freiwilligendienst der Deutschen Unesco-Kommission und des Auswärtigen Amts.

Vom Mount Elgon in Uganda bis zu den Palast-Grotten in Uruguay gibt das Projekt jungen Menschen ab sofort eine Möglichkeit, sich für das Naturerbe zu engagieren. Die Deutsche Unesco-Kommission und das Auswärtige Amt erweitern das Freiwilligenprogramm kulturweit um die Programmlinie naturweit. Einsatzorte sind die UnescoWeltnaturerbestätten, Geoparks und Biosphärenreservate weltweit. Vom 1. bis zum 31. Oktober können sich junge Menschen zwischen 18 und 26 Jahren bewerben.

In einem Freiwilligen Sozialen Jahr im Weltnaturerbe, in Unesco-Biosphärenreservaten und Unesco Global Geoparks sammeln die jungen Erwachsenen sechs Monate lang Erfahrungen im Bereich nachhaltiger Entwicklung. Der neue Programmschwerpunkt ergänzt den internationalen Kultur-Freiwilligendienst der Deutschen Unesco-Kommission und wird vom Auswärtigen Amt gefördert.

Seit 2009 haben sich mehr als 3700 kulturweit-Freiwillige für Bildung und Kultur starkgemacht. In über 70 Ländern bereichern sie den Deutschunterricht an Schulen und packen bei Kulturprojekten mit an.

„Besonders freuen wir uns über Bewerbungen von jungen Menschen aus dem Unesco-Global Geopark Vulkaneifel. Wer hier wohnt oder aus der Vulkaneifel stammt oder eine Ausbildung zum Junior-Ranger gemacht hat, an einer Hochschule eine Arbeit geschrieben hat, die sich mit der Vulkaneifel befasst hat oder grundsätzlich am Thema Geoparks interessiert ist, dann sollte man auf jeden Fall über eine Bewerbung nachdenken“, sagt Andreas Schüller, Geschäftsführer der Global Geopark Vulkaneifel.

Der sechsmonatige Freiwilligendienst beginnt am 1. März 2019. Die Teilnehmer werden intensiv auf ihre Zeit im Ausland vorbereitet, pädagogisch begleitet und finanziell unterstützt.

Weitere Informationen über das neue Projekt und das Bewerbungsportal finden sich im Internet unter
www.kulturweit.de