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Ausstieg aus der Windkraft

Kelberg. Kelberg (sts) Ende 2016 hatte sich für den Antrag der Fraktion der Unabhängigen Wählergemeinschaft Hochkelberg, das Windkraftplanungsverfahren in der Verbandsgemeinde (VG) Kelberg einzustellen, noch keine Mehrheit im VG-Rat gefunden. Die Entscheidungsgewalt blieb vor Ort angesiedelt.

Das wird sich nun nach einem Beschluss des Gremiums in seiner jüngsten Sitzung ändern. Elf Stimmen (darunter die von CDU-Bürgermeister Karl Häfner) gab es für den Antrag, aus der Planung auszusteigen, acht dagegen. Mit dem Verzicht auf einen Flächennutzungsplan ist künftig die Verwaltung des Kreises Vulkaneifel dafür zuständig, über Anträge, die das Aufstellen von Windrädern betreffen, zu entscheiden. Vor fünf Jahren wurde das Verfahren auf den Weg gebracht, das Thema Windkraft hat seitdem für viel böses Blut gesorgt. Die Gegner, organisiert im Verein Sturm im Wald, schafften bei der Kommunalwahl 2014 auf Anhieb den Sprung in den VG-Rat, wo sie mit drei Sitzen vertreten sind.