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| 15:11 Uhr

Technik
200 Tüftler im Wettstreit um die besten Lösungen

Nürburgring. Computerspezialisten treffen sich am Nürburgring: Eine neue Software soll in Notsituationen professionelle Hilfe bieten.

(red) Im Boxengebäude des Nürburgrings wird von Freitag, 16., bis Sonntag, 18. Februar, ausnahmsweise nicht an Rennfahrzeugen geschraubt. Die Teams, die sich an diesen drei Tagen dort treffen, bestehen aus 200 Programmierern, die zur Weiterentwicklung einer Software mit dem Namen „Emergency Eye“ ins Rennen gehen. Die Idee hinter dem Programm: die Aktivierung der Smartphone-Kamera durch Notfallleitstellen zur Anleitung von erster Hilfe.

Fachmännische „Erste Hilfe“ könnte in Zukunft jeder leisten, unabhängig von Ort und Zeit und unter professioneller Anleitung von ausgebildeten Rettungskräften. Mit der Software „Emergency Eye“ (übersetzt: „Notfall Auge“), kann jeder über die Kamera seines Smartphones die Notsituation an eine zentrale Leitstelle übertragen und von dort Hilfestellungen und Anweisungen erhalten. Ein Zusammenschluss aus Wissenschaft und Wirtschaft – bestehend aus dem Mobilfunkanbieter Vodafone, dem Europäischen Institut für Technologie (München), der Universitätsklinik Köln, der RWTH Aachen, dem Karlsruher Institut für Technologie und der Universität Leuven – bringt für die Weiterentwicklung der Software digitale Tüftler aus ganz Europa zum Nürburgring.

Bei dem „Hackathon“, so nennt sich die Veranstaltung, sollen die Programmierer Lösungen zum Praxiseinsatz von „Emergency Eye“ entwickeln und die Tauglichkeit in einer realitätsnahen Unfallsimulation demonstrieren. Den drei Siegerteams winkt ein Geldpreis in Höhe von je 3000 Euro. Die Ergebnisse, die am Ende herauskommen, könnten so schon bald Leben retten.