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Dauner gewinnt Rheinlandmeisterschaft im Siebenschräm

 Rheinlandmeister im Kartenspiel Siebenschräm ist Winfried Emmerichs aus Daun-Waldkönigen (Dritter von rechts). Foto: 7-Schräm-Club Ulmen
Rheinlandmeister im Kartenspiel Siebenschräm ist Winfried Emmerichs aus Daun-Waldkönigen (Dritter von rechts). Foto: 7-Schräm-Club Ulmen
Ulmen/Daun-Waldkönigen. Spannung bis ganz zum Schluss: Erst nach fünf Stunden stand fest, wer die 30. Rheinlandmeisterschaft im Siebenschräm in Ulmen gewonnen hat. Winfried Emmerichs aus Daun-Waldkönigen setzte sich mit 119 Schräm durch. Er erhielt einen Pokal und einen Geldpreis in Höhe von 400 Euro.

Ulmen/Daun-Waldkönigen. Den zweiten Platz hinter Winfreid Emmerichs belegte Heinz Franken aus Kirchherten mit 116 Schräm. Dritter wurde Holger Esper aus Ulmen, der auf 108 Schräm kam. Beide können sich über Pokal, Urkunde und Preisgelder in Höhe von 150 und 100 Euro freuen. In der Damenwertung setzte sich Brigitte Münch aus Mülheim-Kärlich deutlich mit 91 Schräm gegen ihre 25 Mitkonkurrentinnen durch und erhielt zum Lohn einen Pokal und einen Sachpreis.
Einig waren sich alle 291 Teilnehmer, ein faires und professionell geführtes Turnier erlebt zu haben, bei dem alle Spieler jederzeit ruhig, sachlich und kameradschaftlich miteinander umgingen, auch wenn die Spiele heiß umkämpft und spannend bis zum Schluss waren. In der separaten Mannschaftswertung beteiligten sich 44 Teams aus jeweils vier Spielern in einer eigenen Wertung.
Zu spielen waren fünf Durchgänge mit jeweils fünf Runden in unterschiedlichen Zusammensetzungen an den jeweiligen Tischen. Gewinner war am Ende derjenige, der in der Addition aller 25 Runden die meisten Punkte (Schräm) aufweisen konnte.
Schon wenige Minuten nach Ende der Schlussrunde lagen die Ergebnisse vor, In der Einzelwertung gab es neben Bargeld für die ersten drei Plätze 47 Sachpreise für die insgesamt 50 Bestplatzierten zu gewinnen. In der Damenwertung erhielten alle angetretenen Schrämerinnen einen Preis, und in der Mannschaftswertung wurden die besten zehn Teams mit Preisen belohnt.
Den Sonderpreis für die älteste Teilnehmerin sicherte sich die 86-jährige Anne Oswald aus Walsdorf. Einen weiteren Sonderpreis in Höhe von 50 Euro für denjenigen, der im letzten Durchgang die meisten Schräm erzielte, ging an Markus Thome aus Driesch. red