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Infrastruktur
Anfeindungen? Hebamme spürt viel Unterstützung

Daun. Hebamme Gundula Jaskowsky, selbst Mitarbeiterin des Krankenhauses Daun, widerspricht dem Vorsitzenden der Mitarbeitervertretung Tom May, der sich mit einem Brief an die Öffentlichkeit gewandt, von Anfeindungen gesprochen sowie Fairness im Umgang mit den Mitarbeitern gefordert hatte.

Sie sagt. „Ich bin bislang weder von jemandem angegriffen noch beleidigt worden.“ Vielmehr empfinde sie die Unterstützung der Bevölkerung als großartig. Sie sagt: „Ich bin stolz darauf, eine Eifelerin zu sein, die mit solch engagierten Menschen und in so schöner Landschaft leben darf! Genau dies ist der Bonus, mit dem wir auch die gewünschten Fachärzte zu uns locken können.“

Als Hebamme mit 30 Jahren Berufserfahrung wisse sie um die Gefahren, die Mutter und Kind drohen, wenn ihnen eine fachliche Unterstützung bei Wehen und eine Geburt in angemessener Zeit nicht möglich ist. „Daher werde ich auch bis zum letzten Tag  bei der Mahnwache stehen“, betont sie.

Momentan gebe es viel positive Energie und helfende Hände, die sich an das Krankenhaus als Betreiber der Geburtshilfe wendeten. Sie wünsche sich, dass diese Hilfsangebote von den Verantwortlichen angenommen würden und alle Beteiligten gemeinsam nach einer Lösung suchten. „Damit es weiterhin eine Geburtshilfe in der Vulkaneifel gibt“, so Jaskowsky.