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Die tausendfachen Herausforderungen der Altenpflege

Eine Gruppe von Schülern der Altenpflegeschule besichtigt die Ausstellung „Was heißt schon alt!?“, die im Rahmen der 20-Jahr-Feier im Seniorenhaus Regina Protmann noch bis zum 3. Oktober gezeigt wird. TV-Foto: Brigitte Bettscheider
Eine Gruppe von Schülern der Altenpflegeschule besichtigt die Ausstellung „Was heißt schon alt!?“, die im Rahmen der 20-Jahr-Feier im Seniorenhaus Regina Protmann noch bis zum 3. Oktober gezeigt wird. TV-Foto: Brigitte Bettscheider FOTO: Brigitte Bettscheider (bb) ("TV-Upload Bettscheider"
Daun. Die Fachschule für Altenpflege als Teil der Pflegeschulen Maria Hilf in Daun besteht seit 20 Jahren (der Trierische Volksfreund berichtete). Bei der Jubiläumsfeier im Seniorenhaus Regina Protmann wurde die Altenpflege als ein nie endender Entwicklungsprozess bezeichnet und eine beziehungsreiche Ausstellung mit dem Titel "Was heißt schon alt!?" vorgestellt.

Das Seniorenhaus Regina Protmann sei ein sehr passender Ort für die 20-Jahr-Feier der Altenpflegeschule, erklärte der Schulleiter Hermann-Josef Melchiors. Stehe doch die Einrichtung stellvertretend für "die tausendfachen Herausforderungen", die die Hilfe und Begleitung alter Menschen und ihrer Bezugspersonen mit sich brächten.

Als elementares Schulziel formulierte Melchiors "die Befähigung zu einem partnerschaftlichen Pflegeprozess". Altenpflege sei ein nie endender Entwicklungsprozess, betonte er.

Den Rahmen des Jubiläums bildeten ein von Diakon Karl-Heinz Lequen geleiteter Wortgottesdienst und die Eröffnung der Wanderausstellung "Was heißt schon alt!?" mit Bildern und Texten, die alle Facetten des Alters beleuchten - von kraftvoll bis hinfällig. Die Ausstellung ist noch bis zum 3. Oktober zu sehen.

Norbert Herrmann erinnerte als der Geschäftsführer der Gesellschaft der Katharinenschwestern - sie ist Trägerin der Schule - an die Gründung vor 20 Jahren. "Es war die Umsetzung praktischer Sozialpolitik vor Ort mit Unterstützung der Politik vor Ort", sagte er. Der Schulaufsichtsbeamte Ralf Britten von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier nannte das Engagement des Kollegiums und die Zusammenarbeit mit den etwa 40 Kooperationspartnern den Grundstein des Erfolgs der Schule. Und wie schon Melchiors, Herrmann und Britten widmete auch der Kreisbeigeordnete Alois Manstein dem Mitgründer und ersten Schulleiter Hermann Molitor ein besonderes Gedenken. Der inzwischen verstorbene ehemalige Oberstudiendirektor habe für die Altenpflegeschule gelebt und ihr christlich-positives Menschen- und Weltbild grundgelegt. bb