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Natur
Die Vulkaneifel als Vorbild

Die Gruppe aus Hongkong und Japan vor der Strohner Lavabombe: Die Gäste wollen den Austausch mit der Region ausbauen.
Die Gruppe aus Hongkong und Japan vor der Strohner Lavabombe: Die Gäste wollen den Austausch mit der Region ausbauen. FOTO: TV / Foto: Natur- und Geopark Vulkaneifel
Daun/Strohn. Wissenschaftler, Regionalentwickler und Touristiker aus Asien informieren sich über den Weg zum Unesco Global Geopark.

(red) Zu einem Fachaustausch hat eine 16-köpfige Delegation mit Wissenschaftlern, Touristikern und Regionalentwicklern aus Hongkong und Japan die Vulkaneifel besucht. Ziel des Besuchs war, durch Besichtigungen und den Austausch vor Ort mehr über den Weg der Vulkaneifel hin zu einem Unesco Global Geopark zu erfahren. Im November 2015 hatte die Unesco (Generalversammlung der Kultur- und Wissenschaftsorganisation der Vereinten Nationen)  entschieden, dass sich der Natur- und Geopark Vulkaneifel Unesco-Geopark nennen darf.

Werner Klöckner begrüßte die Delegation an der Lavabombe in Strohn in der Doppelfunktion als Aufsichtsratsvorsitzender der Natur- und Geopark GmbH und als Bürgermeister der  Verbandsgmeinde Daun. „Der Geopark übernimmt eine wichtige Rolle bei der Regionalentwicklung und im Tourismus. Mit Hilfe der besonderen Erdgeschichte der Vulkaneifel lässt sich eine stärkere Identifikation und Bindung der Menschen an die Region entwickeln. Wir wollen mit mehr Regionalverbundenheit dem demographischen Wandel etwas entgegensetzen“, beschrieb Klöckner die Idee, die hinter dem Park steht. Die weitere Begleitung und fachliche Information der Delegation übernahm Andreas Schüller, Geschäftsführer des Natur- und Geoparks.  Einblicke in den Vulkan Wartgesberg,, die Geschichte der Wiedervernässung des Trautzberger Maares und die Dauner Maare standen auf dem Programm.

In den zurückliegenden Jahren waren mehrfach Gruppen aus China und Japan in der Vulkaneifel zu Gast. Nach dem jüngsten Besuch wurde verabredet, den Austausch zu intensivieren und für Geoparks aus dem asiatischen Raum regelmäßig anzubieten.