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Die Waldbühne kann nun fast jedem Wetter trotzen

Die neue Waldbühne in Deudesfeld. Foto: Privat
Die neue Waldbühne in Deudesfeld. Foto: Privat FOTO: (e_daun )
Deudesfeld. Sinnvolles Recycling: Fenster aus dem abgerissenen Haus des Gastes in Deudesfeld sind dazu verwendet worden, die Waldbühne wettertauglich zum machen. Im April können Besucher bei einer Partyveranstaltung ein Bild davon machen.

Deudesfeld. Wie die Zeit vergeht: 13 Jahre ist es her, dass die Waldbühne von Mitgliedern des FC Deudesfeld auf dem Sportgelände errichtet wurde. Treibende Kraft war der damalige Präsident und heutige Ehrenvorsitzende Hans "Stolda" Stadtfeld.
Die Waldbühne wurde als offener Pavillon geplant und gebaut. Drei Viertel der Außenwände waren offen, dese konnten bei schlechter Witterung mit Zeltplanen verschlossen werden.
Die Waldbühne hat mit einer Fläche von etwa 240 Quadratmeter eine beachtliche Größe, inklusive einer 38 Quadratmeter großen Bühne. Nach mehr als zehn Jahren und einigen Erfahrungen mit vielen erfolgreichen Veranstaltungen wurde festgestellt, dass die flexiblen Außenwände bei schlechtem und kaltem Wetter an seine Grenzen stießen. Damit war die Nutzung der Waldbühne ab Ende Oktober bis ins späte Frühjahr fast unmöglich und damit auf die Sommermonate begrenzt.
Eine Lösung hatten Herbert Schmitz und Franz Bros. Sie kamen auf die Idee, die alten Fensteranlagen des abgerissenen Haus des Gastes als Grundelement zu nutzen, um die restlichen Wände der Waldbühne zu schließen.
Die am Anfang noch von vielen belächelte Idee wurde mit vereinten Kräften von Vereins und Vorstandsmitgliedern in die Realität umgesetzt. Die Waldbühne 2.0 war geboren. Sie ist nach Ansicht der Vereinsverantwortlichen nun nicht nur wettertauglich war, sondern habe auch eine ganz andere Gemütlichkeit und an Atmosphäre gewonnen. Neben neuer Thekenanlage und fester Heizung soll die Waldbühne bald mit einer neuen Küche ausgestattet werden. Damit hat sie alles, was ein moderner Veranstaltungsort braucht.
Als Start in die neue Saison feiert der FC Deudesfeld am 15. April eine "Made in Germany"-Party. red/sts