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Tourismus
Elztalradweg: Neuer Anlauf zum Lückenschluss

Von STephan Sartoris. Verbandsgemeinde Kelberg hat ihre Hausaufgaben schon lange gemacht, nun ist die Nachbar-VG im Kreis Mayen-Koblenz am Zug.

„Erst mit dem Lückenschluss des Radwegs wird das ganze Elztal zu einem touristischen Erlebnis“, sagte der Ortsbürgermeister von Oberelz (Verbandsgemeinde Kelberg), Albert Grohnert – vor vier Jahren.

Damals war das Teilstück von Ober­elz bis zur Kreisgrenze Mayen-Koblenz fertiggestellt worden, aber der Lückenschluss ließ weiter auf sich warten. Diskutiert wird darüber seit Jahren, und dass es bis dato noch nicht geklappt hat, liegt nicht an der Verbandsgemeinde Kelberg.

Denn die hat ihre Hausaufgaben schon längst gemacht: Das Teilstück von Gunderath über Uersfeld und Lirstal bis kurz hinter Oberelz, an der Grenze zwischen den Kreisen Vulkaneifel und Mayen-Koblenz, ist bereits seit 2014 fertig.

„Jetzt kommt Land in Sicht“ ist nun aus der Verbandsgemeinde Vordereifel zu hören, auf deren Gebiet das noch zu bauende Stück von Monreal bis zur Kreisgrenze zwischen Bermel und Oberelz liegt.

Der VG-Rat hat grünes Licht gegeben, damit der Lückenschluss verwirklicht wird. Das Vorhaben soll 1,73 Millionen Euro kosten, man erhofft sich eine Förderung von 1,37 Millionen Euro. Die Gemeinden Ditscheid, Anschau, Bermel, Weiler und Monreal sollen nach dem Ratsbeschluss die Unterhaltungskosten des künftigen Radwegs tragen.

Dem Wunsch, die derzeitigen Enden in Oberelz und Monreal zu verbinden, werde nun Rechnung getragen, heißt es aus Mayen, damit werde die VG an das Netz überregionaler Radwege angeschlossen (siehe Info).

Also alles klar mit dem Lückenschluss? Im Grundsatz sicher ja, aber nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre will man sich auf einen Einweihungstermin noch nicht festlegen lassen.