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Endspurt am Nürburgring

Feierten Richtfest (von rechts): Manfred Danzel, Anton Rosenbaum, Erich Geisler, Kai Richter und Otto Lindner. TV-Foto: Stephan Sartoris
Feierten Richtfest (von rechts): Manfred Danzel, Anton Rosenbaum, Erich Geisler, Kai Richter und Otto Lindner. TV-Foto: Stephan Sartoris
Der Ausbau des Nürburgrings zu einem Freizeit- und Geschäftszentrum geht in den Endspurt. Am Freitag war Richtfest für das Gastronomiedorf "Grüne Hölle" und ein neues Vier-Sterne-Hotel am Ring. Gebaut wird auch am Feriendorf in Drees, was aber der Gemeinde Nürburg nicht gefällt.

Nürburgring/Drees. (sts) Die "Grüne Hölle" soll das Partyparadies an der Eifel-Rennstrecke mit einer Diskothek für bis zu 5000 Gäste, Bistros und Restaurants werden. Der 36-Millionen-Bau soll zur Eröffnung des Gesamtprojekts am Formel-1-Wochenende vom 9. bis 12. Juli fertig sein, versicherte Kai Richter, Chef der für das Projekt verantwortlichen Firma Mediinvest. Richtfest wurde auch im neuen Lindner-Hotel gefeiert, das direkt gegenüber der "Grünen Hölle" steht.

Ebenfalls im Bau befindet sich das Feriendorf "Motorsport-Village" in Drees in der Verbandsgemeinde (VG) Kelberg. Diskussionen um eine Teilbaugenehmigung beendete der Bürgermeister der VG, Karl Häfner. "Es ist alles juristisch abgedeckt, was in Drees passiert. Die Baugenehmigung liegt vor, und der Gemeinderat hat den Bebauungsplan beschlossen. Er liegt zwischenzeitlich der Kreisverwaltung in Daun zur Genehmigung vor."

Bedenken und Anregungen ausführlich gewürdigt



Bei der Beratung des Bebauungsplans seien Bedenken und Anregungen der Heimatgemeinde der Rennstrecke, Nürburg, ausführlich gewürdigt, letztlich aber zurückgewiesen worden, erklärte Häfner auf Anfrage des Trierischen Volksfreunds. Nürburg befürchtet negative Auswirkungen für seine Hotellerie und Gastronomie durch das Vorhaben in Drees und forderte, erst die Entwicklung des Gesamtprojekts abzuwarten, ehe man eine Genehmigung für das Feriendorf erteilt (weiterer Bericht folgt).