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Daun
Zukunft des Gesteinabbaus: Der Dialog soll weiter gehen

Daun. (red) In der Diskussion um die Zukunft des Gesteinsabbaus in der Vulkaneifel hat sich der Kreistag in seiner jüngsten Sitzung auf eine gemeinsame Resolution verständigt. Er will den sogenannten Lösungsdialog zur Rohstoffsicherung in der Vulkaneifel fortsetzen.

Ursprünglich hatte sich die Planungsgemeinschaft Trier am 10. Dezember mit dem Konzept, das knapp 1000 Hektar Rohstoffsicherungsflächen (831 Hektar Vorranggebiete plus 154 Hektar Vorbehaltsgebiete) und weitere 481 Hektar bereits genehmigte Fläche, insgesamt also 1466 Hektar, befassen wollen.

Der Kreistag fordert nun einstimmig die  Planungsgemeinschaft auf, den Dialog fortzusetzen und die vorgesehenen Beschlüsse als Grundlage zur Erarbeitung des Änderungsentwurfs für den neuen Regionalplan derzeit noch nicht herbeizuführen. Denn die bisherigen Stellungnahmen, Bewertungen und  Einwendungen hätten gezeigt, dass weiterhin erheblicher Aufklärungsbedarf gegeben sei.

Nach Auffassung des Kreistags ist die Weiterführung des Dialogs mit allen Beteiligten  erforderlich, um ein gemeinsam getragenes Rohstoffsicherungskonzept zu erarbeiten.  Nicht nur die Naturschutzverbände,  sondern auch  der Verband der Bau- und Rohstoffindustrie hätten für die Weiterführung dieses  Dialogprozesses  plädiert.