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Informationen aus erster Hand

Energie der Zukunft: Ein Monteur passt Solarmodule in einer Fotovoltaik-Anlage ein. Foto: dpa
Energie der Zukunft: Ein Monteur passt Solarmodule in einer Fotovoltaik-Anlage ein. Foto: dpa
DAUN. In der Verbandsgemeinde (VG) Daun gibt es am Samstag, 29. April, erstmals einen "Tag der erneuerbaren Energien". 26 Teilnehmer präsentieren unterschiedliche Techniken und stehen Besuchern Rede und Antwort. ARRAY(0xc625820)

Nach mehreren Monaten Vorbereitung ist es soweit: Erstmals beteiligt sich die VG Daun am bundesweiten "Tag der erneuerbaren Energien" am 29. April. Organisiert wird der Aktionstag von dem Arbeitskreis (AK) "Energie sparen & Erneuerbare Energien" der Lokale-Agenda-21-Aktions- und Koordinierungsgruppe in der VG Daun. Wie andere Kommunen ist auch die VG Daun den Zielen der Konferenz der Vereinten Nationen (UN) über Umwelt und Entwicklung vom Juni 1992 in Rio de Janeiro beigetreten und bekennt sich so zu "ihrer Verantwortung für eine nachhaltige Entwicklung". 2002 wurde die "Lokale Agenda 21" für die VG Daun eingerichtet. Das Agenda-Büro ist in der VG-Verwaltung angesiedelt und wird von Bauabteilungsleiter Matthias Brauns geleitet. Mitstreiter findet er in der 2003 gegründeten Aktions- und Koordinierungsgruppe, die wiederum in Arbeitskreise aufgegliedert ist. Aus den Reihen des AK "Energie sparen & Erneuerbare Energien" um Waltraud Rexroth (Daun) und Heinz Willems (Niederstadtfeld) war die Idee gekommen, sich an einem solchen Aktionstag zu beteiligen. Vorbild war dabei der Kreis Bernkastel-Wittlich, der im vergangenen Jahr mitgemacht hatte. Ende 2005 begannen die Vorbereitungen, Anfang dieses Jahres wurden über einen Aufruf Teilnehmer gesucht. Mit Erfolg: "Wir waren angenehm überrascht von der großen Resonanz", berichtet Brauns. "Mittlerweile haben wir mehr Teilnehmer als der Kreis Bernkastel-Wittlich bei seiner Veranstaltung im vergangenen Jahr." Er freut sich, dass es, gut verteilt in der VG, Anlaufstellen für Interessierte gibt. Wichtig ist den Organisatoren die Praxisnähe: "Wer zu einer Station kommt, kann mit Teilnehmern sprechen, die die alternativen Energien im Alltag schon länger nutzen und über ihre Erfahrungen berichten können. Die Interessenten bekommen also Informationen aus erster Hand." Die Bandbreite der Angebote reicht von den Fachfirmen über Besichtigung von öffentlichen Anschauungsobjekten wie die Holzhackschnitzel-Heizung der Grundschule Dockweiler bis hin zum Besuch einer Biogasanlage auf einem Bauernhof. Die Organisatoren sind nun gespannt auf die Resonanz auf den "Tag der erneuerbaren Energien" am Samstag. "Wenn rund 100 Leute sich informieren, ist es für uns ein Erfolg", legt Matthias Brauns die Latte nicht zu hoch. Auf jeden Fall wird es eine intensive Nachbearbeitung geben, um die Resonanz genau zu erfassen. "Je nach Beteiligung wird überlegt, eine solche Veranstaltung noch einmal zu organisieren. Als Einrichtung in regelmäßigen Abständen ist sie zunächst nicht geplant", erklärt Matthias Brauns.