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Junge Naturschützer übernehmen Verantwortung

Junior-Ranger Lara und Merle präsentieren ihre Ideen. Foto: privat
Junior-Ranger Lara und Merle präsentieren ihre Ideen. Foto: privat
Darscheid. Umweltbildung in der Vulkaneifel: Im NaturErlebnisZentrum Vulkaneifel in Darscheid haben 19 Mädchen und Jungen im Alter von acht bis 15 Jahren mit der Ausbildung zum Junior-Ranger Vulkaneifel begonnen

Darscheid. "Mit einem solchen Ansturm haben wir überhaupt nicht gerechnet, freuen uns aber sehr darüber", berichtet der Biologe Birger Führ, einer der Ausbilder der wissbegierigen Kinder über die Resonanz. Die Auftaktveranstaltung stand ganz im Sinne des Kennenlernens und der Team-Bildung, eine wichtige Grundvoraussetzung für die zukünftige Tätigkeit der Ranger. Auch wurde unter Moderation zweier professioneller Kommunikationstrainerinnen erarbeitet, was denn ein Junior-Ranger überhaupt ist und was genau seine Aufgaben sein werden.
"Wir müssen Verantwortung übernehmen und lernen, unseren Freunden unsere Liebe zur Natur zu vermitteln", fasst der 13-jährige Roald das Erarbeitete zusammen.
Genaue Vorstellungen


Verantwortung haben auch die Großen für die Kleinen gezeigt, so dass der große Altersunterschied im Team kein Problem war. Es wurde eine Wissensrallye zum Thema "Eifel" unternommen und die Kinder haben hierzu ihre Ideen in Plakaten zusammengefasst und vorgestellt. "Es war echt spannend!", schreibt Isabel, eine zukünftige Junior-Rangerin, ihrem Vater per Kurzmitteilung aufs Handy.
Im neuen Jahr geht es mit den fachlichen Inhalten zu den Themen Geologie, Flora und Fauna, Ökologie und Naturschutz weiter, abgerundet durch mehrere Exkursionen. "Die Jugendlichen haben uns ganz genau gesagt, was sie von uns lernen wollen und was ihre Erwartungen und Ziele sind", berichtet der Geologe Achim Herf vom Kompetenz-Team Umweltbildung des Natur- und Geoparks. red