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Kassenschlager mit PS: Eifel-Rallyefestival lockt in die Vulkaneifel

Geschätzte 40 000 Fans aus ganz Europa haben im vergangenen Jahr bei der Rallye mitgefiebert. TV-Foto: Jürgen C. Braun
Geschätzte 40 000 Fans aus ganz Europa haben im vergangenen Jahr bei der Rallye mitgefiebert. TV-Foto: Jürgen C. Braun
Daun. 150 Fahrzeuge aus fünf Jahrzehnten, die Stadt im touristischen Ausnahmezustand und die Vulkaneifel im Rallyefieber. Das alles garniert mit Zehntausenden Fans aus ganz Europa an drei Tagen: Das "Eifel Rallye Festival" vom 24. bis 26. Juli macht Daun und Umgebung wieder für drei Tage zum Nabel der Rallye-Welt. Die Region hofft auf gute Einnahmen. Jürgen C. Braun

Daun. "Slowly sideways" nennt sich die Vereinigung von Besitzern historischer Rallyefahrzeuge, die unter der Federführung des Kölner Mitorganisators Reinhard Klein vor einigen Jahren die Idee eines Treffens dieser Spezies von Leuten in Daun erstmals in die Tat umsetzte.
Die dreitägige Veranstaltung mit der so genannten "Rallyemeile" im Stadtzentrum ist innerhalb kürzester Zeit nach der ersten Auflage vor vier Jahren regelrecht "explodiert." Geschätzte 40 000 Besucher sollen es 2013 gewesen sein, die dieses "Woodstock der Pferdestärken" in der nördlichen Eifel zu einer weltweiten Attraktion und Marke machten. Das bedeutet die friedliche Invasion von Menschen, die von überall herkommen. Menschen, die schlafen, essen, trinken und tanken müssen. Und die auch gerne noch ein "Stückchen Eifel" als Erinnerung mit nach Hause nehmen wollen.
Peter Schlömer, der Vorsitzende des ausrichtenden Motorsportclubs Daun, skizziert die wirtschaftlichen Dimensionen für Stadt und Umland im TV-Gespräch: "Vor Jahren lagen wir bei einer Wertschöpfung von etwa 1,7 Millionen Euro. Aber das Interesse an der Veranstaltung ist ja inzwischen viel größer geworden. Wir sind in einem Maß gewachsen, wie wir uns das selbst nicht haben vorstellen können." Mittlerweile, so Schlömer, "liegen wir bei einer Wertschöpfung von weit über zwei Millionen Euro."
Das Rahmenprogramm beginnt bereits am Donnerstag. Der mittlerweile 67-jährige ehemalige Weltmeister und Ausnahmepilot ist in diesem Jahr nicht nur wieder Schirmherr, sondern auch selbst Teilnehmer an den Demo-Wertungsprüfungen in der Eifel.