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Kinder können im Elztal noch besser toben

Haben einen Riesenspaß auf der „Schlange“ (von links): Johanna, Sara, Cody und Bastian. TV-Foto: Helmut Gassen
Haben einen Riesenspaß auf der „Schlange“ (von links): Johanna, Sara, Cody und Bastian. TV-Foto: Helmut Gassen FOTO: Helmut Gassen (HG) ("TV-Upload Gassen"
Uersfeld. Da macht sogar der Spaziergang mit den Eltern Spaß: Zehn neue Holzspielgeräte im Wald zwischen Uersfeld und Sassen am Hochkelberg-Panoramaweg animieren zum Turnen und Ausprobieren. Die Touristikgesellschaft Oberes Elztal hat die Geräte angeschafft und dafür 50 000 Euro investiert. Helmut Gassen

Uersfeld. Zweieinhalb Stunden haben sie im Wald gespielt und getobt, haben sich über zwei Hängebrücken gekämpft, die Schlange überwunden, sich über schwingende Balken bewegt, und doch sind Johanna, Sara, Bastian und Cody nicht geschafft, sondern absolut happy über ihr Sonntagserlebnis. "Das war eine super, klasse, tolle und so schöne Wanderung", sagt der neunjährige Bastian aus Boxberg.
Und was hat ihnen am besten gefallen? "Die Hängebrücken waren so schön", sagt die achtjährige Sara, während Johanna im Schmetterlings-Shirt natürlich von dem Schmetterlingsspiel am Aussichtsturm schwärmt.
Die zehn neuen Spielgeräte aus Holz, die sicherheitsbedingt alle in einem dreiviertel Meter Höhe zwischen Bäumen installiert sind, sind ein weiteres Mosaiksteinchen im Naturerlebnispark Oberes Elztal. Besonders am neuen Aussichtsturm "Eifelguck" bei Sassen tummeln sich die Kinder am größten Spielgerät mit Schmetterlingen. "Das ist total cool und macht Megaspaß", sagt die elfjährige Marie, die mit ihren Eltern für eine Woche im nahe gelegenen Centerparcs zu Gast ist.
Die zehn Spielgeräte sind an dem Hochkelberg- Panoramaweg und der Geschichtsstraße der Verbandsgemeinde Kelberg aufgestellt worden - zwischen dem Sportplatz in Uersfeld und dem Aussichtsturm "Eifelguck" in Sassen. Die Geräte machen aber nicht nur Spaß, sondern sie haben auch eine pädagogische Funktion. "Kinder gehen doch im Allgemeinen gar nicht gerne mit zum Wandern oder Spazieren. Wenn sie aber ein Ziel haben, ist das anders. Wichtig ist auch, dass die Kinder sich bewegen. Und die Spielgeräte regen sie auf jeden Fall dazu an", sagt Werner Ritter, Geschäftsführer der Touristikgesellschaft Oberes Elztal. Die hat die Spielgeräte angeschafft, für 50 000 Euro. Geld, das langfristig die Region noch attraktiver machen soll, wie Werner Ritter hofft.