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Kommunalreform Vulkaneifel: Neue Initiative über Parteigrenzen hinweg

Die Ortsbürgermeister der elf wechselwilligen Ortsgemeinden haben schon lange keine Lust mehr aufs den Fusionspoker. TV-Foto: Archiv/Klaus Kimmling
Die Ortsbürgermeister der elf wechselwilligen Ortsgemeinden haben schon lange keine Lust mehr aufs den Fusionspoker. TV-Foto: Archiv/Klaus Kimmling FOTO: (e_daun )
Daun/Prüm/Gerolstein. Die Landtagsabgeordneten Astrid Schmitt (SPD), Marco Weber (FDP) und Gordon Schnieder (CDU) aus dem Kreis Vulkaneifel sowie Dietmar Johnen (Geschäftsführer des Grünen-Kreisverbands Vulkaneifel) und Landrat Heinz-Peter Thiel präsentieren für die Sitzung des Innenausschusses des Landtags am Donnerstag in Mainz einen gemeinsamen Vorschlag. Stephan Sartoris

Der geht dahin, ein laut Schnieder "neues Zeitfenster zu bekommen", dass es den Verbandsgemeinden Gerolstein, Hillesheim und Obere Kyll ermöglicht, sich noch einmal mit der Frage einer Dreier-Fusion zu befassen. "Wegen der verfassungrechtlichen Bedenken ist die Fusion Prüm-Obere Kyll vom Tisch. Deshalb tut sich aus unserer Sicht wieder die Chance eines kreisinternen Zusammenschlusses auf. Gibt der Ausschuss grünes Licht für den Zeitplan, wird auch über die finanziellen Rahmenbedingungen gesprochen", sagt der CDU-Abgeordnete.

Bis zum 31. Oktober haben die Verbandsgemeinden Zeit, sich zu erklären, ob sie eine "große, starke VG innerhalb des Kreises" (Schnieder) bilden wollen.