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Kreistag kämpft per Resolution um Verbleib der Bundeswehr in Daun und Gerolstein

Die Heinrich-Hertz-Kaserne in Daun (Archivbild)
Die Heinrich-Hertz-Kaserne in Daun (Archivbild) FOTO: Helmut Gassen
Daun/Gerolstein. Der Kreistag Vulkaneifel hat sich per Resolution für den Erhalt der Bundeswehr in Daun und Gerolstein ausgesprochen. Ende Oktober will Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière die Entscheidung über Standortschließungen bekanntgeben. Ob die Eifel betroffen ist, ist weiter völlig unklar.

In der von der CDU angeregten Resolution, die ans Bundesverteidigungsministerium geschickt wird, wird nicht nur herausgestellt, weshalb die Bundeswehr für die Region so wichtig sei.

Vielmehr wird auch hervorgehoben, weshalb die Region gut für die Bundeswehr und ihre Soldaten, Zivilbeschäftigten und Angehörigen sei, was sie ihnen biete. Das reicht von günstigem Bauland, über gute Kinderbetreuungsmöglichkeiten und schulische Infrastruktur bis hin zur Verwurzelung und Akzeptanz der Soldaten in der Region. CDU-Kreistagsmitglied Gordon Schnieder fasste zusammen: "Wir wollen zeigen: Die Region steht hinter ihrer Bundeswehr."