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Kommunalpolitik
Kreistag Vulkaneifel: Über Resolution zum Gesteinsabbau wird später entschieden

Gesteinsabbau in der Eifel
Gesteinsabbau in der Eifel FOTO: TV / Hans Erkert
Daun. (sts) In der Diskussion um die Zukunft des Gesteinsabbaus in der Vulkaneifel hat sich der Kreistag in seiner jüngsten Sitzung nicht auf eine gemeinsame Resolution verständigen können.

Die Grünen, die über ihren Entwurf mit der Überschrift „Keine neue Gesteinsabbauflächen in der Vulkaneifel“ (der TV berichtete) abstimmen lassen wollten, fanden dafür keine Mehrheit, stattdessen wurde der Tagesordnungspunkt vertagt. Georg Linnerth (SPD) erklärte, die Fraktion sei nicht grundsätzlich gegen eine Positionierung des Kreistags, allerdings sehr er noch „erheblichen Klärungsbedarf“. Die Planungsgemeinschaft Trier befasst sich am 10. Dezember mit dem Konzept, das knapp 1000 Hektar Rohstoffsicherungsflächen (831 Hektar Vorranggebiete plus 154 Hektar Vorbehaltsgebiete) und weitere 481 Hektar bereits genehmigten Fläche, insgesamt also 1466 Hektar, vorsieht. Linnerth plädierte dafür, die Zeit bis dahin zu nutzen: „Ich denke, es ist noch eine bessere Lösung möglich.“ Dietmar Johnen (Grüne) sah hingegen keinen Anlass, weiter zu warten: „Warum beziehen wir nicht jetzt Position?“ Die Stimmen der FWG wären ihm sicher gewesen, aber eine Mehrheit war nicht in Sicht, nachdem auch die CDU-Fraktionschef Gordon Schnieder erklärt hatte, die Position der SPD zu teilen.

Der Kreistag hatte bereits 2013 in einer ohne Gegenstimme beschlossenen Resolution deutlich gemacht, dass er keine neuen Gruben und Brüche haben wolle.