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Soziales
Mehrere Projekte werden unterstützt

Gemeinsam gestartet, aber nur einer kam in der Hauptstadt ins Ziel: Alois und Jonathan Pitzen.
Gemeinsam gestartet, aber nur einer kam in der Hauptstadt ins Ziel: Alois und Jonathan Pitzen. FOTO: TV / Alois Pitzen
Daun/Ulmen. Alois und Jonathan Pitzen waren laufend unterwegs für eine guten Zweck.

(red) Rund 40 000 Laufbegeisterte sind beim Marathon in Berlin gestartet. Mit dabei waren auch Alois und Jonathan Pitzen aus Ulmen.

Der Arzt mit Praxis in Daun und sein Sohn waren nicht auf Rekordzeiten aus, sondern für sie ging es um einen guten Zweck. „Die Vorbereitung lief gut, die Anreise ebenfalls“, berichtet Alois Pitzen, „auch das Rahmenprogramm hat gepasst.“ Am Starttag sei alles problemlos verlaufen bis zum Start, „und die ersten Kilometer liefen wie ein Uhrwerk mit genau fünf Minuten pro Kilometer“, erzählt der Mediziner. Leider hätten sich bei Jonathan Verletzungsprobleme eingestellt. Was tun? Sofort aufgeben oder versuchen, durchzuhalten? Alois Pitzen: „Nachher ist man immer schlauer. Es wäre sicher nicht falsch gewesen, bei zehn Kilometern abzubrechen.“ Versucht wurde aber, den gemeinsamen Lauf zu „retten“, bei 27 Kilometer war der aber dann endgültig zu Ende. Vater Alois lief dann alleine zum Ende, Endzeit 3 Stunden, 58 Minuten: „Dass der Weltrekord im gleichen Rennen geknackt wurde, gibt dem Ganzen einen besonderen Erinnerungswert.“

Die Pitzens danken allen, die sie mit Ausrüstung unterstützt haben. Ein Dank gelte auch den Unterstützern der Spendenaktion, die den „Marathon der Hoffnung“ von Alois und Jonathan Pitzen für die begünstigten Projekte unterstützten.

2011 war Pitzen schon einmal in Berlin einen Marathon gelaufen und hatte in einer ähnlichen Spendenaktion mit Hilfe von vielen Spendern mehr als 13 000 Euro für ein Entwicklungshilfeprojekt in Uganda gesammelt.

Auch in diesem Jahr will Pitzen das Projekt in Afrika, das vor Ort von seinem Freund Pater Paulinus Fokushaba betreut wird, unterstützen. Anders als vor sieben Jahren soll aber in diesem Jahr die Hälfte des Spendengelds vor Ort bleiben. Alois Pitzen will es zu gleichen Teilen der Dauner Tafel, dem Café Asyl sowie dem Integrationscafé Ulmen zur Verfügung stellen.