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Feuerwehr
Neue Dienstanzüge für alle Feuerwehrleute

Feuerwehrleute präsentieren in Daun einen Teil der im vergangenen Jahr beschafften Ausrüstung.
Feuerwehrleute präsentieren in Daun einen Teil der im vergangenen Jahr beschafften Ausrüstung. FOTO: Verbandsgemeinde Daun
Daun. Die Verbandsgemeinde Daun hat mehrere hunderttausend Euro in Geräte, Ausstattung und Gebäude investiert.

(red) So wurden insgesamt sechs neue Einsatzfahrzeuge in Dienst gestellt: ein Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank (Kosten rund  95 000 Euro), zwei Gerätewagen-Tragkraftspritze (Kosten jeweils rund 39 000 Euro) sowie drei Tragkraftspritzenfahrzeuge (Kosten jeweils rund  54 000 Euro).  Zudem wurden zwei Rettungsboote mit Bootsanhängern für die Stützpunktwehren Daun und Gillenfeld beschafft (Kosten jeweils rund  8000 Euro).

Zur Verbesserung der Ausbildungsmöglichkeiten wurde ein Feuerlöschtrainer mit Anhänger zum Einsatz in der gesamten Verbandsgemeinde Daun beschafft (Kosten rund 8500 Euro). Außerdem wurden für das Mehrzweckfahrzeug Mehren drei Rollcontainer (Kosten insgesamt rund 10 000 Euro) und ein neuer Stromerzeuger für das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug der Feuerwehreinheit Mehren für rund  6100 Euro gekauft.

Zur schnelleren Gefahrenabwehr bei Überschwemmungen wurden vier Hochwasserschutzpumpen bei den Feuerwehreinheiten Daun, Waldkönigen, Kirchweiler und Nerdlen stationiert (Kosten insgesamt rund 6500 Euro). Für die Feuerwehreinheit Daun wurde in diesem Rahmen ein Schlammsauger für rund 3800 Euro beschafft, der durch die Stationierung auf dem Mehrzweckfahrzeug in der gesamten VG eingesetzt werden kann. Bereits seit 2015 werden die technisch veralteten und teilweise nicht immer funktionstüchtigen Tragkraftspritzen (Löschwasserpumpen) in der Verbandsgemeinde nach und nach durch Geräte der neuesten Generation ersetzt. 2017 wurden acht neue Tragkraftspritzen beschafft und bei den Feuerwehreinheiten Bleckhausen, Immerath, Kradenbach, Nerdlen, Niederstadtfeld, Sarmersbach, Steinborn und Weiersbach stationiert. Die Kosten belaufen sich auf rund 112 500 Euro. Auch die veralteten Atemschutzgeräte werden durch Geräte der neuesten Generation ersetzt. Im vergangenen Jahr erfolgte die Neubeschaffung von 20 Geräten. Hierfür wurden insgesamt etwa 29 000 Euro investiert. Darüber hinaus wurde entschieden, alle Feuerwehrangehörigen mit einem neuen zeitgemäßen Dienstanzug auszustatten.

Die Kosten für 900 neue Anzüge beliefen sich auf knapp 150 000 Euro. Die Feuerwehren waren bereit, sich daran mit 32 000 Euro aus eigenen Mitteln zu beteiligen.

Zusätzlich zu diesen Beschaffungen wurde – wie in jedem Jahr – ein sechsstelliger Betrag zur Beschaffung von persönlicher Schutzausrüstung, Ausstattung für die Jugendfeuerwehren, Schläuchen, Armaturen und Ausrüstung zur Technischen Hilfe ausgegeben, so dass in die Ausrüstung der Freiwilligen Feuerwehr durch die Verbandsgemeinde Daun im vergangenen Jahr insgesamt etwa 700 000 Euro investiert wurden.

Weiterhin wurde in Immerath eine neue Feuerwehrunterkunft errichtet, die 143 500 Euro gekostet hat. Die örtlichen Wehrleute trugen Eigenleistungen im Umfang von fast 30 000 Euro. In Deudesfeld wurde in einem Gemeinschaftsprojekt mit der Ortsgemeinde ein neues Mehrzweckgebäude errichtet. Der Kostenanteil der Verbandsgemeinde für den Feuerwehrbereich beläuft sich auf 38 5000 Euro. Die Baukosten konnten dank Eigenleistung der Feuerwehrangehörigen um etwa 61 000 Euro verringert werden. 

 Das Land bezuschusst die Beschaffung der Feuerwehrfahrzeuge und -neubauten. Die ungedeckten Kosten belasten in erster Linie die Ortsgemeinden, die die finanziellen Mittel über die VG-Umlage beisteuern.

Der Anteil der Ausgaben für die Freiwillige Feuerwehr macht etwa fünf Prozent der Umlage aus. Letztlich fließt das Geld, das für die Feuerwehren ausgegeben wird, laut Angaben der Verbandgemeinde fast eins zu eins in die Ortsgemeinden zurück.