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Niederstadtfelder sehen ihren Ort von ganz oben

Die Bewohner Brigitte und Michael, Heimleiterin Walli Überhofen und Toni Bechtold freuen sich auf die Fahrt nach oben. Foto: privat
Die Bewohner Brigitte und Michael, Heimleiterin Walli Überhofen und Toni Bechtold freuen sich auf die Fahrt nach oben. Foto: privat
Niederstadtfeld. Hoch hinaus ist es an einem Nachmittag für die Bewohner des Heimes der Weggemeinschaft Vulkaneifel in Niederstadtfeld gegangen. Eine Hubrettungsbühne faszinierte nicht nur die Bewohner.

Niederstadtfeld. "Diesen Nachmittag werden unsere Bewohner sicher so schnell nicht vergessen", sagt Walli Überhofen. Sie ist die Leiterin des Heimes für geistig Behinderte Menschen der Weggemeinschaft Vulkaneifel in Niederstadtfeld.
Die Firma Metz Aerials aus Karlsruhe war mit einer Hubrettungsbühne, die normalerweise für den Feuerwehreinsatz gedacht ist, zu Besuch in Niederstadtfeld. "Dass die Firma das möglich gemacht hat ist echt super", freut sich Günter Fleschen. Er ist Nachbar des Heimes und Mitglied der Feuerwehr Niederstadtfeld und hatte den Nachmittag organisiert.
Mit einer sogenannten Hubrettungsbühne B32 kam Toni Bechtold von der Firma Metz nach Niederstadtfeld und positionierte sich direkt vor dem Heim. Die Bewohner staunten über den ungewöhnlichen Besuch. Zum Beispiel Brigitte, eine Bewohnerin die schon seit der Gründung des Heimes in Niederstadtfeld wohnt, fuhr gleich zwei Mal mit Bechtold im Korb hoch nach oben.
Und nicht nur die Bewohner des Heimes nutzten die Gelegenheit, mit dem Korb nach oben zu fahren und sich das außergewöhnliche Fahrzeug mal näher anzusehen. "Natürlich sorgt ein Fahrzeug, dass mitten im Dorf einen Mast auf 32 Meter Höhe ausfährt, für Aufsehen", sagt Fleschen. So hatten auch einige Nachbarn die Gelegenheit genutzt und sich die Sache mal genauer angesehen.
Die Bewohner unterhielten sich noch lange, nachdem Bechtold schon weg war, nur über ein Thema: Niederstadtfeld von oben. red