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Jagd
Heißes Eisen Schweinepest

Angst vor Schweinepest: Das Schwarzwild sollte weiterhin stark und effektiv bejagt werden.
Angst vor Schweinepest: Das Schwarzwild sollte weiterhin stark und effektiv bejagt werden. FOTO: Patrick Pleul / dpa
Kelberg/Uersfeld/Boxberg. Hegerings Kelberg-Uersfeld befasst sich mit der grassierenden Seuche.

(red) Die Afrikanische Schweinepest grassiert in Polen, in den baltischen Ländern und in Tschechien – und ist nach Meinung von Kreisjagdmeister Ulrich Umbach „möglicherweise nicht mehr aufzuhalten“. Auch wenn die Seuche eher durch Menschen (wenn sie etwa achtlos Wurst- und Schinkenbrote wegwerfen) als über Wildschweine nach Deutschland eingeschleppt werde: Umbach appellierte an die Jägerschaft, sich verantwortungsbewusst und tierseuchenrechtlich zu verhalten.

Das Schwarzwild müsse bei gleichzeitiger Beachtung und Einhaltung des Muttertierschutzes weiterhin stark und effektiv bejagt werden.

In allen Revieren des Landkreises Vulkaneifel waren 2017/18 mehr als 3300 Wildschweine erlegt worden, davon allein in den Revieren des Hegerings Kelberg-Uersfeld (siehe Info) mehr als 650. In seinem Rückblick erinnerte der Hegeringsleiter Franz-Josef Schulte-Löbbert (Kaarst) an die reibungslose Fusion der Hegeringe Kelberg und Uersfeld vor vier Jahren sowie an die neu geschaffene Tradition der Hubertusmesse.

Der seit acht Jahren amtierende Hegeringsleiter verzichtete aus Altersgründen auf eine erneute Kandidatur.

Zu seinem Nachfolger wählte die Versammlung Manfred Schulte-Karring (Berenbach), zu dessen Stellvertreter Stephan Nöbel (Aachen). Wiedergewählt wurden: zum Schriftführer Albrecht Schwecht (Düren), zur Kassiererin Gerda Stelten (Duisburg) und zum Beisitzer und zum Obmann für das Schießwesen Carlo Schmitz (Kelberg).