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Sanierung der St.-Martin-Kirche in Schalkenmehren beginnt

Die Schalkenmehrener Kirche wird bis Anfang Mai saniert. TV-Foto: Bernd Schlimpen
Die Schalkenmehrener Kirche wird bis Anfang Mai saniert. TV-Foto: Bernd Schlimpen FOTO: (e_daun )
Schalkenmehren. Der Zahn der Zeit hat an der 1845 geweihten Schalkenmehrener Kirche genagt. Es ist eine Sanierung nötig, mit der nun begonnen und die gut 60 000 Euro kosten wird. Die Gottesdienste werden für die Zeit der Bauarbeiten ausgelagert.

Schalkenmehren. "Endlich, es geht los", freut sich Pastor Carsten Rupp und meint damit die Sanierungsarbeiten auf der Empore der Pfarrkirche St.-Martin-Kirche in Schalkenmehren. Die hat schon ein paar Jahre "auf dem Buckel": von 1800 bis 1844 wurde sie gebaut und 1845 geweiht.
Im Sommer vergangenen Jahres wurden die Schäden ermittelt, anschließend beschloss der Kirchengemeinderat des Drei-Maare-Dorfs, diese so bald wie möglich beheben zu lassen.
Die Orgelempore ist wegen erheblicher Schäden schon länger gesperrt. Zunächst wurde die Orgel staubsicher eingepackt, danach neben der Kirche, auf der Seite der Leichenhalle, ein Gerüst aufgestellt, um in diesem Bereich das Dach des Gotteshauses öffnen zu können.
Die an dieser Stelle zwischen Kirchenturm und -schiff aufliegenden Dachbalken sind durch Feuchtigkeit beschädigt, sie werden durch neue ersetzt.
Monatelange Planungen


Um diese Arbeiten machen zu können, muss auch aus dem Kirchenschiff heraus die Decke zum Dachstuhl geöffnet werden. "Alles in allem ist ein großer Aufwand nötig, um alle Schäden zu beheben.
Aus diesem Grund haben die Planungen sich auch über viele Monate hingezogen. Anfang Mai sollen alle diese Arbeiten erledigt sein", ist Pastor Rupp zuversichtlich. Die Kosten werden auf 61 000 Euro geschätzt, wobei Verputz- und Maurerarbeiten und das neue Portal mit jeweils 13 000 Euro zu Buche schlagen. 40 000 Euro steuert das Bistum bei, der Rest wird durch Rücklagen und die Kollekten zur Erhaltung der Kirche aufgebracht.
Die Sonntagsmessen werden bis zum Ende der Arbeiten in der Kapelle in Weinfeld stattfinden. Damit auch Auswärtige gut planen können, werden diese Gottesdienste dort immer um 10:30 Uhr gefeiert.
Auf diese Weise können die Arbeiten in der Kirche im Dorf ohne Behinderungen ablaufen. Außerdem wird unnötiger Reinigungsaufwand auf der Baustelle vermieden.
Nach der Sanierung wird das Bistum dann noch einen Künstlerwettbewerb zur Neugestaltung des Innenraums der Kirche ausschreiben. bs