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Jagd
Schweinepest bereitet den Jägern Sorge

Aus Furcht vor einem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest rufen Jäger zu einer stärkeren Bejagung von Wildschweinen auf.
Aus Furcht vor einem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest rufen Jäger zu einer stärkeren Bejagung von Wildschweinen auf. FOTO: dpa / Carsten Rehder
Daun/Mainz. Umweltministerium veranstaltet zu dem Thema eine Regionalkonferenz für die Eifel in Daun

(red) Die Afrikanische Schweinepest grassiert in Polen, in den baltischen Ländern und in Tschechien, aber die Sorge vor der hochansteckenden Virusinfektion, die ausschließlich Haus- und Wildschweine befällt, ist auch in Deutschland schon lange groß, und das vor allem bei Jägern und Landwirten.

Das rheinland-pfälzische Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung, und Forsten veranstaltet am Freitag, 10. August, in der Stadthalle Forum in Daun eine Konferenz für die Region Eifel zum Thema Afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen.  Umweltministerin Ulrike Höfken (Bündnis 90/Grüne) wird die Veranstaltung um 19 Uhr eröffnen.

Es folgen verschiedene Fachvorträge, eine anschließende Diskussion und ein Austausch zur Klärung regionaler Fragen. Das Thema ist einer Pressemitteilung der  Kreisgruppe Vulkaneifel des Landesjagdverbands zufolge nicht nur für aktive Jäger von Bedeutung, im Falle eines Ausbruchs der Seuche wäre auch die Eifel insgesamt von den Folgen in vielen Lebensbereichen stark betroffen.

Wegen der Brisanz liegt es auch im Interesse der Jägerschaft in der Region, dass ein Ausbruch der Seuche möglichst verhindert wird.

Was die Jägerschaft in der Eifel gegen den Ausbruch der Seuche tut und welche Positionen sie im Zusammnhang mit der Afrikanische Schweinepest vertritt, darüber wird sie im Rahmen der Veranstaltung des Umweltministeriums informieren.