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Vernarrt in die hübsche Französin

Gruppenbild mit Dame: Stolz präsentieren die Flieger des Segelflugvereins Vulkaneifel ihren neuen Schatz, ein französisches, viersitziges Motorflugzeug, das auf den Namen "Maaribelle" (Die Schöne von den Maaren) getauft und von Pastor Hugo Pöpping eingesegnet worden war. Foto: Mario Hübner
Gruppenbild mit Dame: Stolz präsentieren die Flieger des Segelflugvereins Vulkaneifel ihren neuen Schatz, ein französisches, viersitziges Motorflugzeug, das auf den Namen "Maaribelle" (Die Schöne von den Maaren) getauft und von Pastor Hugo Pöpping eingesegnet worden war. Foto: Mario Hübner
DAUN. Gut besucht waren trotz Wolken verhangenen Himmels und vereinzelter Schauern die Flugtage beim Segelflugverein Vulkaneifel am Wochenende. Höhepunkt war die Taufe eines neuen, viersitzigen Motorflugzeugs aus Frankreich auf den Namen "Maaribelle", die Schöne von den Maaren. ARRAY(0x4da701d8)

Die Regentropfen, die sowohl am Samstag als auch am Sonntag fielen, waren den Leuten des Segelflugvereins Vulkaneifel gar nicht so lieb. Dem Besucherinteresse bei den Flugtagen auf dem Gelände "Auf Senheld" tat das trotzdem keinen Abbruch. "Am Samstag kamen gut 300 Gäste und 17 befreundete Piloten mit ihren Flugzeugen, und für heute erwarten wir mindestens den gleichen Betrieb", sagte Vereinsgeschäftsführer Peter Hommes am Sonntagvormittag. Er und seine anderen Pilotenkollegen bekamen aber überraschenderweise noch mehr Wasser ab, doch das war für sie ein Grund zur Freunde. Pastor Hugo Pöpping besprenkelte jeden der Himmelsstürmer mit Weihwasser, nachdem er das neue Flugzeug des Vereins getauft und eingesegnet hatte. Dabei handelte es sich um ein viersitziges Motorflugzeug des Typs MCR, das in Frankreich konstruiert und zugelassen wurde. Doch da die leichte (333 Kilogramm) und flotte (230 Stundenkilometer Reisegeschwindigkeit) Französin nun in der Vulkaneifel beheimatet ist, wurde sie folgerichtig auf den Namen "Maaribelle", die Schöne von den Maaren, getauft. Und wenn man die Piloten so reden hörte, war man geneigt zu glauben, dass sich der ein oder andere bereits in die hübsche Französin verliebt hat. Die Schwärmereien reichten von "so schön und so eine Leistung" über "welche Aerodynamik" bis hin zu "und dass bei minimalem Verbrauch". Oder wie Hauptfluglehrer und Initiator der Neuanschaffung, Bernd Hein, es auf den Punkt brachte: "Was gut aussieht, fliegt auch gut!" Das meinten auch die Gäste, die sich mit der hübschen Französin ein Stelldichein im Himmel über der Vulkaneifel gönnten und sowohl von dem Gerät als auch von der Aussicht und der herrlichen Landschaft angetan waren - allen voran der Pastor.