1. Region

Der „Albatros“ wankte. Aber er fiel nicht.

Der „Albatros“ wankte. Aber er fiel nicht.

Die TBB Trier hat gegen Alba Berlin mit 61:67 verloren. Am Ende wurde es noch einmal richtig knapp.

Aber von vorn. Das erste Viertel war dabei genau so, wie sich das die 5600 TBB-Fans in der Arena vorgestellt hatten: Ausgeglichen, ein Spiel auf Augenhöhe, dazu zwei überragende Spieler. Bei den Berlinern bedankte sich Julius Jenkins für seine Rückkehr in die Startformation: Er steuerte schon im ersten Abschnitt neun Punkte bei.

Der Top-Spieler zu Beginn war aber ein Trierer: Chris Copeland gelang im ersten Viertel alles: 15 Punkte erziele er da, brachte Alba-Trainer Luka Pavicevic damit auf die Palme. Dank Copeland lagen die Trierer zwei Mal mit drei Punkten vorn. Nach dem 21:18 hoben die „Albatrosse“ aber ab: Nach einer 2:20-Serie war erst mal Ruhe in der Arena. Die Wurfquote der TBB ging in den Keller. Bei Alba sorgte neben Jenkins auch der eingewechselte Nadjfeji für Probleme in der TBB-Defensive.

So lagen die Hauptstädter schon zur Pause komfortabel vorn (29:41). Daran änderte sich auch nach dem Wechsel vorerst nichts: Alba führte zumeist mit 15 Punkten, wirkte souverän, unverkrampft. Als TBB-Trainer beim Yves Defraigne beim 33:50 seine Jungs zur Auszeit versammelte, glaubte wohl keiner mehr an eine dramatische Schlussminute.

Aber dann kam die TBB ran. Punkt um Punkt. Norman Richardson leitete die Aufholjagd ein. Er machte acht Punkte in Folge. Beim 50:56 war knapp sieben Minuten vor Schluss noch mal alles drin. Zuerst verwandelte Riley drei Freiwürfe (57:60), dann setzt sich Evans durch (59:60). Näher ran kamen die Trierer aber trotz allen Einsatzes nicht mehr: Richardson und Brown hätten in der Schlussminute jeweils mit „Dreiern“ ausgleichen können. Beide trafen aber nicht. So sicherten sich die Berliner letztlich mit einer guten Dosis Glück den Auswärtssieg.

TBB Trier: Copeland 19, Evans 14, Shtein 5, Shuler, Brown 7, Richardson 11, Gillingham 2, Riley 3, Raivio 0
Alba Berlin (beste Schützen): Jenkins 18, Sesay 11, Sekulic 11, Nadjfeji 9
Viertelstände: 21:20, 29:41 (Halbzeit), 42:56, 61:67
Zuschauer: 5631