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Eintracht Trier: Trainer Breu begründet Assistenten-Wechsel

Eintracht Trier: Trainer Breu begründet Assistenten-Wechsel

Nicht nur im Spielerkader, auch im Trainerteam beschreitet Reinhold Breu, der neue Coach von Eintracht Trier, andere Wege. Gegenüber volksfreund.de erläuterte Breu nun den Wechsel der Assistenten.

(bl) Als Werner Weiss im Sommer 2007 neuer Trainer von Eintracht Trier wurde, traten in seinem Schlepptau auch die Co-Trainer Thomas Richter und Sascha Purket (für die Torleute) ihre Jobs im Verein an. Purket hatte die Hoffnung, „mindestens 15 Jahre bleiben zu können“.

Weiss ist schon seit September 2008 kein Eintracht-Trainer mehr, nun ist auch für Richter und Purket Schluss. Das hat Reinhold Breu so entschieden (volksfreund.de berichtete am Montag). „Ich hatte mit beiden immer einen guten Kontakt. Der Entschluss hat auch nichts mit ihrer Qualität zu tun. Aber ich bin jetzt der Cheftrainer. Da habe ich meine Mitstreiter, die mich auf meinem Weg begleiten. Ich wollte direkt eine Veränderung vornehmen und nichts auf die lange Bank schieben. Ich muss meinen eigenen Weg gehen“, sagt der 39-Jährige.

Zunächst bis Saisonende stehen Eintracht-A-Jugend-Trainer Bernhard Weis sowie B-Jugend- und Torwart-Trainer Frank Thieltges Breu zur Seite. Schon heute Abend beim Regionalliga-Spiel gegen den 1. FC Saarbrücken (18 Uhr, Moselstadion) sitzen beide mit auf der Bank. „Frank soll auf jeden Fall über die Saison hinaus mein Torwart-Trainer bleiben. Bei Bernhard muss man abwarten. Er hat sich für den Fußballlehrer-Lehrgang angemeldet. Derzeit läuft das Aufnahmeverfahren.“

Weis und Thieltges sollen ihre bisherigen Aufgaben im Jugend-Bereich der Eintracht weiterhin übernehmen – mit Hilfe von anderen Mitgliedern des Trainer-Teams. Breu: „Bis Saisonende müssen wir alle eine Schippe drauflegen. Zur neuen Spielzeit wird dann der Trainerbereich von oben bis unten neu strukturiert.“