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Einzigartiges Buddha-Haus in Traben-Trarbach

Lydia Unger mit mehreren der insgesamt rund 700 großen Buddha-Darstellungen in Traben-Trarbach. Foto: Klaus Kimmling
Lydia Unger mit mehreren der insgesamt rund 700 großen Buddha-Darstellungen in Traben-Trarbach. Foto: Klaus Kimmling
Traben-Trarbach. Was fasziniert am Buddhismus? Vielleicht auch das Antlitz, das dieser fernöstlichen Lehre ein Gesicht gab: Buddha. Über 1000fach zeigt es sich bald der Öffentlichkeit in der aufwendig sanierten Jugendstil-Kellerei Julius Kayser in Traben-Trarbach.

Auf 4000 Quadratmetern zeigt der Traben-Trabacher Geschäftsmann Wolfgang Preuß seine herausragende private Buddha-Figuren-Sammlung. Dazu gibt es Informationen über die fernöstliche Philosophie, die ihren Ursprung in Indien hat. Die Dauerausstellung präsentiert Exponate unterschiedlicher Epochen und Materialien aus Indien, Burma, China, Kambodscha, Laos, Thailand und anderen Ländern. Die größte Figur misst 2,40 Meter und wiegt eine halbe Tonne. Zu sehen sein werden 700 große Buddha-Darstellungen und eine Sammlung mit 600 Miniatur-Buddhas.Der Umbau der ehemaligen Weinkellerei Julius Kayser dauerte nebst kompletter Kernsanierung zwölf Monate und hat mehrere Millionen Euro gekostet. 2000 haben Brigitte und Wolfgang Preuß das denkmalgeschützte Gebäude gekauft, dessen Architekt in den Jahren 1906 und 1907 Bruno Möhring war. Er zählt zu den bedeutendsten Vertretern des Jugendstils in Deutschland trug dazu bei, dass Traben-Trarbach zu der Jugendstilstadt an der Mosel geworden ist.

Genau das fasziniert die Investoren an der Stadt: Vor 19 Jahren verwandelten sie das von Möhring erbaute romantische Parkschlösschen in ein exklusives Ayurveda-Kurhotel.